Erneut hervorragendes Zeugnis für Hochschulen und Forschung in Sachsen
14.09.2026, 12:01 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)
Institut der Deutschen Wirtschaft veröffentlicht Bildungsmonitor 2026 der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM)
Sachsen liegt im Ranking der Bundesländer beim diesjährigen ISNM-Bildungsmonitor zum 21. Mal in Folge auf dem ersten Platz. Der vom Institut der deutschen Wirtschaft im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) erstellte Bildungsmonitor 2026 weist Bestwerte unter anderem in den Bereichen Förderinfrastruktur, Forschungsorientierung und Internationalisierung aus. Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow: »Investitionen in exzellente Forschung und eine hervorragende Hochschulausbildung sind unverzichtbare Investitionen in die gesellschaftliche und wirtschaftliche Zukunft unseres Landes und darüber hinaus. Die wiederholte Einordnung Sachsens an die erste Stelle im INSM-Bildungsmonitor sehe ich als Bestätigung dafür, dass wir uns mit einem klaren Fokus auf Bildung und Forschung auf dem richtigen Weg befinden.«
Laut INSM- Bildungsmonitor zeigt sich die hohe Forschungsorientierung an Sachsens Hochschulen etwa an den eingeworbenen Drittmitteln je Professorin und Professor. Mit einem Wert von 307.500 Euro liegt der Freistaat an der Spitze aller Bundesländer (Bundesdurchschnitt: 187.100 Euro). Auch bei der Anzahl der Forscherinnen und Forscher an Hochschulen bezogen auf das Bruttoinlandsprodukt belegt Sachsen den ersten Platz. Die Ausgaben pro Studierenden liegen in Sachsen mit rund 22.700 Euro gut 2,92-mal so hoch wie die staatlichen Gesamtausgaben pro Kopf (7.761 Euro), der Bundesdurchschnitt (14.300 Euro pro Studierenden) lag bei 1,70.
Auch die Investitionsquoten fallen im Freistaat relativ hoch aus. Dieser Anteil beträgt in Sachsen an den Hochschulen 23,3 Prozent (Bundesdurchschnitt: 10,4 Prozent). Damit erreicht Sachsen auch hier den besten Wert aller Bundesländer. Ebenso bei dem Deckungsbeitrag über Drittmittel für die Hochschulausgaben (Sachsen: 28,3 Prozent; Bundesdurchschnitt: 20,9 Prozent).
Im Bereich Internationalisierung belegt Sachsen den dritten Platz Der Anteil der ausländischen Studierenden fiel mit 18 Prozent überdurchschnittlich hoch aus (Bundesdurchschnitt: 14,4 Prozent).
Hintergrund:
Die Vergleichsstudie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) bewertet anhand von insgesamt 98 Indikatoren in 13 Handlungsfeldern, inwieweit ein Bundesland Bildungsarmut reduziert, zur Fachkräftesicherung beiträgt und Wachstum fördert. Die Ergebnisse des Bildungsmonitor sind Anhaltspunkt dafür, inwieweit das Bildungssystem eines Bundeslandes auch zu Wirtschaftswachstum und Wohlstand beiträgt.