Angriffe auf elektrische Infrastruktur in Sachsen – Polizeieinsatz mit neun weiteren Funden beendet
07.09.2026, 10:00 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)
In dem Ermittlungsverfahren der Generalstaatsanwaltschaft Dresden und des Landeskriminalamtes Sachsen im Zusammenhang mit den Angriffen auf elektrische Infrastruktur in Sachsen ist der Polizeieinsatz unter Führung der Polizeidirektion Görlitz am Sonntag beendet worden. Die weitere Absuche an entsprechenden Einrichtungen führte zum Fund von neun weiteren selbst hergestellten Sprengvorrichtungen im unmittelbaren Bereich von Hochspannungstrassen südlich des Umspannwerkes Graustein in der Nähe von Schleife (Landkreis Görlitz). Auch diese wurden durch Spezialkräfte des Landeskriminalamtes Sachsen entschärft. Damit erhöht sich die Gesamtzahl auf 21 vorgefundene Sprengvorrichtungen in Sachsen.
Die Ermittlungen der Zentralstelle Extremismus Sachsen (ZESA) bei der Generalstaatsanwaltschaft Dresden und des Landeskriminalamtes Sachsen dauern an.
Hinweisportal:
Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden, das Landeskriminalamt Sachsen und die Polizeidirektion Görlitz bitten die Bevölkerung weiterhin um Unterstützung bei den laufenden Ermittlungen über das Hinweisportal NRW.
Hinweisportal: nrw.hinweisportal.de
Hinweistelefon: 0331-505950 (rund um die Uhr erreichbar)
Hintergrund:
Es wurde bereits eine gemeinsame Medieninformation am 05.09.2026 veröffentlicht.