Sachsen fördert wissenschaftlichen Nachwuchs in strategischen Zukunftstechnologien
04.09.2026, 11:51 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)
Neue STEP-Nachwuchsforschungsgruppen an Hochschulen
Der Freistaat Sachsen fördert ab Herbst mindestens 46 neue STEP-Nachwuchsforschungsgruppen an sächsischen Hochschulen. Dadurch können junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zwei Jahre lang zu gesellschaftlich relevanten Themen in den Bereichen digitale, umweltschonende und ressourceneffiziente Technologien sowie Biotechnologien forschen und ihre Kompetenzen für den sächsischen Arbeitsmarkt weiter ausbauen. Dafür stellt das Wissenschaftsministerium mehr als 60 Millionen Euro aus europäischen Mitteln zur Verfügung.
Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow: »Sachsen gehört zu den führenden Wissenschafts- und Innovationsstandorten Europas. Um diese Position zu erhalten und auszubauen ist es notwendig, dass sowohl Wirtschaft als auch Wissenschaft über genügend qualifizierte Fachkräfte verfügen. Nachwuchsforschungsgruppen sind dabei eine Erfolgsgeschichte der Kohäsionspolitik in Sachsen. Sie verbinden Hochschulbildung und Fachkräftesicherung für das Land auf hohem Niveau. Diese letzte Runde in der aktuellen Förderperiode setzt unter dem Stichwort STEP zusätzlich Akzente für die Förderung strategischer Technologien in Sachsen. «
Hintergrund:
Nachwuchsforschungsgruppen sind Bestandteil der »ESF Plus Richtlinie 2021 bis 2027 Hochschule und Forschung« des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Kultur und Tourismus (SMWK) und werden aus Mitteln der EU und des Landes finanziert. Damit fördert das SMWK mit Blick auf den wachsenden Fachkräftemangel Projekte an den Hochschulen. Die aktuelle Förderung auf Grundlage der STEP-Verordnung der EU (Plattform Strategische Technologien für Europa) trägt zusätzlich dazu bei, strategische Abhängigkeiten Europas zu verringern und den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Sachsen nachhaltig zu stärken Es werden STEP-Nachwuchsforschungsgruppen mit je 4 bis 12 Personen gefördert, mit denen gezielt die Wettbewerbsfähigkeit und technologische Souveränität der Europäischen Union gestärkt werden und für Sachsen qualifizierte Fachkräfte zur Verfügung stehen.