Von Breitenbuch begrüßt höhere Direktzahlungen für landwirtschaftliche Betriebe
20.08.2026, 10:30 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)
Auszahlungssumme steigt 2027 in Deutschland von rund 4,1 auf 4,9 Milliarden Euro
Landwirtschaftsminister Georg-Ludwig von Breitenbuch begrüßt die Entscheidung von Bundesminister Alois Rainer, die Direktzahlungen an die landwirtschaftlichen Betriebe im Jahr 2027 ohne die bisher übliche Umschichtung eines Teils der Mittel in andere Förderprogramme auszuzahlen. Dadurch erhöht sich die Auszahlungssumme in Deutschland von rund 4,1 Milliarden Euro 2026 auf 4,9 Milliarden im Jahr 2027.
»Das ist ein wichtiges Signal an die Landwirtinnen und Landwirte in dieser schwierigen Situation«, erklärt von Breitenbuch. »Ich habe mich auf Länderebene und im Bund wiederholt dafür eingesetzt, die für 2027 ursprünglich vorgesehene Kürzung der Direktzahlungen zurückzunehmen. Gerade in dieser bedrohlichen wirtschaftlichen Lage ist es richtig, den landwirtschaftlichen Betrieben die größtmögliche Unterstützung direkt zukommen zu lassen. Das ist ein wichtiges Zeichen in höchst unsicheren Zeiten.«
Die landwirtschaftlichen Betriebe stehen derzeit vor erheblichen wirtschaftlichen Herausforderungen. Dazu gehören die Folgen von Hitze und Trockenheit ebenso wie die gestiegenen Kosten für Dünger, Diesel und andere Betriebsmittel infolge der Turbulenzen an den Energiemärkten. Zugleich setzen teilweise niedrige Erzeugerpreise für landwirtschaftliche Produkte die Betriebe unter Druck.
Von Breitenbuch: »Wir brauchen starke regionale Betriebe, die unsere Versorgung sichern und die ländlichen Räume stärken. Deshalb dürfen wir sie in schwierigen Zeiten nicht alleinlassen.«
Hintergrund:
Die Direktzahlungen werden unabhängig von der angebauten Kultur oder dem erzielten Ertrag gewährt. Sie tragen zur Stabilisierung der Einkommen landwirtschaftlicher Betriebe bei und unterstützen damit deren langfristige Planungssicherheit.
Eine leistungsfähige regionale Landwirtschaft ist ein wichtiger Beitrag zur Versorgungssicherheit. Die aktuellen Entwicklungen an den Energiemärkten zeigen, welche Folgen Abhängigkeiten von internationalen Märkten und Lieferketten haben können. Landwirtschaftliche Betriebe, die zuverlässig Rohstoffe für unsere Lebensmittel erzeugen, leisten daher einen wichtigen Beitrag dazu, Lieferengpässe und extreme Preissteigerungen bei Nahrungsmitteln zu begrenzen.