B 169, Verlegung Riesa – Salbitz, 3. Bauabschnitt – bauvorbereitende Maßnahmen im Südabschnitt
14.08.2026, 13:33 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)
Am 17. August beginnen im südlichen Teilabschnitt der geplanten Verlegung der B 169 zwischen der B 6 und Salbitz bauvorbereitende Maßnahmen. Sie gehören zum insgesamt 7,8 Kilometer langen 3. Bauabschnitt und umfassen archäologische Arbeiten im Südabschnitt. Auf rund 20 Grabungsflächen werden mehrere archäologische Grabungsteams aktiv sein, um die im Rahmen der Vorsondierung festgestellten Befunde freizulegen und zu sichern. Die Arbeiten erfolgen auf Grundlage des Planfeststellungsbeschlusses und dienen der Vorbereitung der späteren Bauhauptleistungen. Mit dem Start im Südabschnitt geht das Gesamtvorhaben in die nächste Phase über und der Ausbau der B 169 rückt damit weiter voran.
Der aktuelle Abschnitt erstreckt sich von der bestehenden B 169 bei Salbitz bis zur K 8946. Die Arbeiten folgen zeitlich auf die bereits laufenden Maßnahmen im Norden und bilden den nächsten Schritt zur vollständigen Abarbeitung der Grabungsstufe 2 entlang der geplanten Trasse. Der planmäßige Abschluss der Ausgrabungen im Südabschnitt ist wesentlich für den Beginn der anschließenden Hauptbauleistungen. Die noch laufenden Grabungen im Nordabschnitt sollen planmäßig im September 2026 abgeschlossen werden.
Parallel dazu laufen die Vorbereitungen für die Ausschreibung der Hauptbauleistungen. Die Ausschreibungen sollen in den kommenden Monaten erfolgen, um im 1. Halbjahr 2027 beginnen zu können. Das erste Los umfasst den Erd-, Brücken- und Straßenbau im Bereich Salbitz. Das zweite Los betrifft den Bereich zwischen Raitzen und der B 6. Es beinhaltet Erd- und Brückenbau sowie den Bau der kommunalen Straße zwischen Reppen – Hahnefeld / Bloßwitz.
Für den Verkehr auf der B 169 haben die Arbeiten keine Auswirkungen.