Klinikum Oberlausitzer Bergland: Sachsen unterstützt Um- und Ausbau der Notfallaufnahme und Intensivstation in Zittau mit 9,2 Millionen Euro

14.08.2026, 11:45 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Gesundheitsministerin Köpping: »Wichtige Investition in die Gesundheitsversorgung der Region Ostsachsen«

Mit 9,2 Millionen Euro fördert der Freistaat Sachsen den Um- und Ausbau der Notfallaufnahme und der Intensivstation am Standort Zittau des Klinikums Oberlausitzer Bergland. Einen entsprechenden Fördermittelbescheid hat Gesundheitsministerin Petra Köpping heute an Geschäftsführer Steffen Thiele überreicht. Es handelt sich um eine Einzelförderung nach § 14 des Sächsischen Krankenhausgesetzes.

Staatsministerin Petra Köpping: »Mir ist wichtig, dass Sachsen weiterhin exzellenter Gesundheitsstandort bleibt und diese Position ausbaut. Der Um- und Ausbau am Standort Zittau ist eine wichtige Investition in die Gesundheitsversorgung der Region Ostsachsen und eine gute Nachricht für Mitarbeiter und Patienten. Mit der Unterstützung des Freistaates Sachsen können die am Standort Zittau im Haus 2 betriebene Notfallaufnahme sowie die Intensivstation an die gestiegenen baulichen, strukturellen und logistischen Anforderungen der Notfallmedizin angepasst werden. Dieses Ansinnen unterstützen wir mit der Förderung maßgeblich.«

Die Verlagerung des Linksherzkatheter-Messplatzes von Ebersbach nach Zittau sowie die jetzt mit der Förderung mögliche Erweiterung der Notaufnahme am Standort Zittau stellen einen wichtigen Schritt zur Stärkung der regionalen Gesundheitsversorgung dar. Durch die Bündelung der medizinischen Kompetenzen und den Ausbau der Infrastruktur können diagnostische und notfallmedizinische Leistungen noch effizienter erbracht werden.

Um den Brandschutz auf den aktuellsten Stand zu bringen, wird ein zweiter Rettungsweg geschaffen. Hierzu soll ein Kopfbau mit Bettenaufzug und Fluchttreppenhaus entstehen. Ergänzend dazu ist geplant, die Räume lüftungs- und klimatechnisch zu modernisieren. Auf diesem Weg werden die hygienischen Gegebenheiten verbessert und seuchenmedizinischen Anforderungen nachgekommen.

Patientinnen und Patienten profitieren von modernen Behandlungsmöglichkeiten, kürzeren Abläufen und einer zukunftsfähigen medizinischen Versorgung. Gleichzeitig werden die vorhandenen Ressourcen optimal genutzt und die Leistungsfähigkeit des Klinikstandortes Zittau nachhaltig gestärkt.

Steffen Thiel, Geschäftsführer des Klinikums Oberlausitzer Bergland: »Wir freuen uns sehr über die investive Unterstützung des Freistaates Sachsen. Diese verbessert nicht nur die baulichen Gegebenheiten – sie setzt ein starkes Signal für die medizinische Versorgung in Ostsachsen und für den Standort Zittau.«

Weitere Informationen:

Das Klinikum Oberlausitzer Bergland ist gemäß des aktuellen sächsischen Krankenhausplanes ein Krankenhaus der Regelversorgung mit den Standorten Zittau und Ebersbach und verfügt über 385 Betten und 13 Tagesklinische Plätze.


Kontakt

Sächsisches Staatsministerium für Soziales, Gesundheit und Gesellschaftlichen Zusammenhalt

Pressesprecherin Juliane Morgenroth
Telefon: +49 351 564 55055
Telefax: +49 351 564 55060
E-Mail: presse@sms.sachsen.de
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