Weiterer Baustein zum Aufbau der Großforschungszentren CTC und DZA: Aufsichtsräte haben sich konstituiert

30.07.2026, 10:00 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Die beiden Großforschungszentren Center for the Transformation of Chemistry (CTC) und Deutsches Zentrum für Astrophysik (DZA) mit Sitz im Freistaat Sachsen haben mit der Konstituierung ihrer Aufsichtsräte einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu ihrer nachhaltigen institutionellen Verankerung vollzogen. Die mit Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft besetzten Gremien übernehmen eine zentrale Rolle bei der strategischen Begleitung und Steuerung beider Zentren.

Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow: »Damit ist ein wichtiger Meilenstein in der Aufbauphase erreicht. Die Etablierung der Aufsichtsräte ist die Grundlage dafür, dass sich DZA und CTC als eigenständige Zentren langfristig, verlässlich und stabil etablieren und weiterentwickeln können. Die Mitglieder der Aufsichtsräte, zu denen auch Vertreterinnen und Vertreter des Freistaats Sachsen gehören, bringen neben viel Enthusiasmus für ihre neue Aufgabe eine Vielfalt an fachlicher Expertise, Erfahrungen und Perspektiven mit.«

Im Fokus der ersten Aufsichtsratssitzungen stehen vor allem die Personal-, Standort- und Baufragen. Beide Zentren bauen ihre Teams auf und suchen qualifizierte und engagierte Fachkräfte. Dabei geht es nicht allein um die Gewinnung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Vielmehr sind unterschiedliche Qualifikationen und Berufsfelder gefragt, etwa für die Verwaltung, für den technischen und Ingenieursbereich oder im Handwerker aus unterschiedlichen Gewerken. Perspektivisch sollen an beiden Großforschungszentren jeweils bis zu 1.000 Beschäftigte im wissenschaftlichen und nicht-wissenschaftlichen Bereich arbeiten.

Auch bei der Planung ihrer zukünftigen Standorte kommen die Zentren gut voran. Derzeit wird der Bedarf etwa an Büro- und Laborflächen, Werkstätten, Veranstaltungsräumen, Rechenkapazitäten sowie Versorgungsbereichen ermittelt, damit die konkreten Bauplanungen beginnen können. Ziel ist es, für das DZA auf dem Kahlbaum-Areal in Görlitz und für das CTC auf dem Zuckerfabrik-Gelände in Delitzsch jeweils einen integrierten, offenen Forschungscampus zu schaffen, auf dem geforscht, gearbeitet und der wissenschaftliche Austausch gelebt werden kann.


Kontakt

Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus

Pressesprecher Falk Lange
Telefon: +49 351 564 60200
E-Mail: falk.lange@smwk.sachsen.de
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