Finanzministerium warnt vor gefälschten E-Mails im Namen der sächsischen Finanzverwaltung
14.07.2026, 11:01 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)
Das Sächsische Staatsministerium der Finanzen warnt vor betrügerischen E-Mails, die derzeit im Namen der sächsischen Finanzverwaltung versendet werden. Die Nachrichten tragen unter anderem den Betreff »Prüfungsanordnung gemäß § 193 AO«, enthalten einen HTML-Anhang und erwecken den Eindruck, von einer offiziellen E-Mail-Adresse der Finanzverwaltung zu stammen.
Tatsächlich handelt es sich um Fälschungen. Die E-Mails wurden nicht von der sächsischen Finanzverwaltung versendet. Der angezeigte Absendername beziehungsweise die Absenderadresse wurden technisch manipuliert. Ein Zugriff auf die IT-Systeme der Finanzverwaltung hat dabei nicht stattgefunden.
Erste Empfängerinnen und Empfänger – überwiegend Unternehmen – haben sich bereits bei der Finanzverwaltung gemeldet. Es ist nicht auszuschließen, dass weitere Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen entsprechende Nachrichten erhalten.
Das Ministerium empfiehlt dringend, den HTML-Anhang nicht zu öffnen, keine enthaltenen Links anzuklicken und nicht auf die E-Mail zu antworten.
Grundsätzlich gilt: Ein vertraut wirkender Absender oder eine offiziell erscheinende E-Mail-Adresse sind kein verlässlicher Nachweis für die Echtheit einer Nachricht. Betrüger können solche Angaben gezielt fälschen.
Wer Zweifel an der Echtheit einer E-Mail hat, sollte diese sorgfältig prüfen und im Zweifel zunächst Rücksprache mit der zuständigen Behörde halten. Verdächtige E-Mails sollten weder beantwortet noch weitergeleitet oder Anhänge geöffnet werden.
So schützen Sie sich vor Phishing-Mails:
- Öffnen Sie keine Anhänge oder Links in verdächtigen E-Mails.
- Prüfen Sie Inhalt und Absender kritisch. Ein korrekt aussehender Absender allein ist kein Echtheitsnachweis.
- Legen Sie keine persönlichen oder betrieblichen Daten offen.
- Nehmen Sie im Zweifel über die Ihnen bekannten offiziellen Kontaktdaten Kontakt mit der Behörde auf.