B 101, Brücke bei Großenhain – Einhub der Stahlträger

24.06.2026, 15:00 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Die Arbeiten am Neubau der Brücke der B 101 bei Großenhain erreichen einen weiteren wichtigen Meilenstein. Nach Abschluss der Arbeiten an den Widerlagern werden seit Beginn dieser Woche in mehreren Nächten die Fertigteilstahlträger eingehoben. Bis Ende der Wochen sollen die sechs benötigten Verbundfertigteilträger über die Gleise der Deutschen Bahn liegen. Die Fertigstellung der neuen Brücke ist, vorbehaltlich der weiteren Witterungsbedingungen, für Ende 2026 vorgesehen. Einzelne Restarbeiten könnten noch 2027 erfolgen müssen.

»Der Einhub der Stahlträger ist ein wesentlicher Schritt für den Neubau der Brücke. Mit dem heutigen Arbeitsfortschritt entsteht die tragende Basis für den eigentlichen Überbau. Damit ist ein zentraler Schritt im Bauablauf erreicht. Dass der Einhub unter Einsatz eines Großkrans planmäßig und ohne Einschränkungen erfolgen konnte, ist das Ergebnis einer sorgfältigen Vorbereitung und der engen Abstimmung aller Beteiligten. Wir liegen damit weiterhin im Gesamtzeitplan«, sagt Andreas Gruner, der zuständige Referatsleiter im Landesamt für Straßenbau und Verkehr.

Mit dem abgeschlossenen Einhub der Stahlträger Ende der Woche beginnen die weiteren Arbeiten am Überbau. Dazu zählen das Betonieren der Fahrbahnplatte, der Einbau der Abdichtung sowie die Herstellung der Kappen und der Fahrbahn. Im Anschluss folgen die Geländer und Ausstattungsarbeiten.

Untersuchungen im Dezember 2024 bestätigten fortschreitende, erhebliche Schäden des Überbaus und eine fehlende Standsicherheit der Brücke, sodass diese kurzfristig gesperrt und bis zum 23. Dezember zurückgebaut wurde. Seit 2025 entsteht an gleicher Stelle ein neues Bauwerk. Die Bohrpfähle und Pfahlkopfplatten sind bereits hergestellt. Die Widerlager und angrenzenden Stützwände werden derzeit errichtet.

Während der Arbeiten bleibt die Vollsperrung der B 101 bestehen. Der Verkehr wird weiterhin über die ausgewiesene Umleitung geführt. Die Umleitungsstrecke verläuft über die S 81, die S 100 und die S 101 zurück zur B 101. Die Gegenrichtung wird entsprechend geführt.

Die Baukosten des Neubaus betragen rund 6,8 Millionen Euro. Sie werden aus dem Haushalt der Bundesrepublik Deutschland finanziert.

Wir bitten alle Verkehrsteilnehmer und Anwohner weiterhin um Verständnis für die notwendigen Einschränkungen sowie um eine umsichtige Fahrweise auf den Umleitungsstrecken.


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Ansprechpartnerin Sigrid Rehak
Telefon: +49 351 8139 1922
Telefax: +49 351 8139 1999
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