Verdacht des Handeltreibens von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge
22.06.2026, 15:00 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)
Zugkontrolle führt zu Drogenfund
Die Staatsanwaltschaft Görlitz ermittelt gegen einen 42-Jährigen u.a. wegen des Verdachts des Handeltreibens von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge.
Am Donnerstag, dem 18. Juni 2026, wurde der deutsche Staatsangehörige durch Kräfte der Fahndungsgruppe Grenze (FGG) und der Gemeinsamen Einsatzgruppe Oberlausitz (GEGO) im Rahmen einer polizeilichen Kontrolle im Regionalverkehr durchsucht. Hierbei wurden diverse Cliptütchen aufgefunden, in denen sich teils kristalline Substanzen, teils bunte Tabletten befanden.
Bei der richterlich angeordneten Durchsuchung des Wohnhauses des Beschuldigten in Ebersbach-Neugersdorf wurden weitere Cliptütchen mit kristallinen Substanzen festgestellt, in Summe 78 Gramm, und mehrere bunte Tabletten. Hierbei handelt es sich mutmaßlich um Methamphetamin (Crystal) und Ecstasy. Eine gutachterliche Prüfung der Betäubungsmittel steht noch aus.
Die Staatsanwaltschaft Görlitz beantragte den Erlass eines Haftbefehls beim zuständigen Amtsgericht. Das Gericht erließ den Haftbefehl und setzte diesen zugleich gegen Auflagen außer Vollzug.
Die Ermittlungen dauern an.