B 172, Bau der Behelfsbrücke in Bad Schandau beginnt

12.06.2026, 13:00 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

In Bad Schandau beginnen am Montag, den 15. Juni, die Arbeiten für den Bau der Behelfsbrücke über die Gleise der Deutschen Bahn AG. Die Errichtung der Behelfsbrücke ist ein wichtiger Zwischenschritt, um die nur noch eingeschränkt tragfähige Brücke der B 172 abbrechen und durch einen Neubau ersetzen zu können. Die Arbeiten erfolgen im Auftrag der Niederlassung Meißen des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr. Voraussichtlich bis Ende Januar 2027 wird die Behelfsbrücke ohne Tonnagebeschränkung und im Begegnungsverkehr für den Verkehr freigegeben werden.

Zunächst werden auf der nördlichen Stadtseite das Widerlager sowie ein Stützpfeiler errichtet. Für die Arbeiten muss die Westrampe der B 172 zwischen Bahnbrücke und Elbebrücke vollständig gesperrt werden. Alle weiteren Verkehrsbeziehungen von und nach Krippen sowie von und nach Königstein und Bad Schandau bleiben bestehen.

Die Verkehrsführung erfolgt über die vorhandene Ampelanlage. Vom Bahnhof kommend ist die Ausfahrt nach rechts in Richtung Bad Schandau und links in Richtung Königstein möglich. Die Zufahrt zum Bahnhof erfolgt weiterhin über die Ostrampe, entweder als Linkseinbieger aus Bad Schandau kommend oder als Rechtsabbieger aus Königstein kommend. Auch die Zufahrt zu den Logistikflächen der DB AG bleibt über die Straße »Bahnhof Bad Schandau« unterhalb der bestehenden Gleisquerung erhalten.

Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf rund sieben Millionen Euro. Sie werden von der Bundesrepublik Deutschland getragen.

Wir bitten alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die notwendigen Einschränkungen und um eine besonders umsichtige Fahrweise. Da vor allem in verkehrsstarken Zeiten mit längeren Wartezeiten an der Ampelanlage zu rechnen ist, wird empfohlen, nach Möglichkeit auch alternative Anfahrtswege zu nutzen.


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Kontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr

Ansprechpartnerin Sigrid Rehak
Telefon: +49 351 8139 1922
Telefax: +49 351 8139 1999
E-Mail: presse@lasuv.sachsen.de
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