Verdacht des versuchten Totschlags - Staatsanwaltschaft Dresden beantragt Haftbefehl

28.05.2026, 15:02 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Gemeinsame Medieninformation Staatsanwaltschaft Dresden und Polizeidirektion Dresden Nr. 261/26

Gemeinsame Medieninformation der Staatsanwaltschaft Dresden und der Polizeidirektion Dresden

Verdacht des versuchten Totschlags

Staatsanwaltschaft Dresden beantragt Erlass eines Haftbefehls

Die Staatsanwaltschaft Dresden und die Polizeidirektion Dresden ermitteln gegen einen 36-jährigen Afghanen wegen des Verdachts des versuchten Totschlags und der gefährlichen Körperverletzung.

Der Beschuldigte befand sich am 27. Mai 2026 gegen 09.20 Uhr mit einer Vielzahl anderer Muslime an der Straßenbahnhaltestelle Lennéplatz in der Nähe der Cockerwiese in Dresden, wo das Opferfest der Muslime gefeiert wurde. Dort traf er zufällig einen ihm bekannten 29-jährigen Afghanen, der sich ebenfalls anlässlich des Opferfestes dort mit mehreren Angehörigen befand.

Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, den 29-jährigen Geschädigten mit einem von ihm mitgeführten Messer mit Tötungsvorsatz angegriffen und ihm Verletzungen am Hals und am Bauch zugefügt zu haben. Der Geschädigte überlebte den Angriff und musste in der Folge stationär behandelt werden.

Der Beschuldigte wurde am 27. Mai 2026 vorläufig festgenommen. Die Staatsanwaltschaft Dresden hat am 28. Mai 2026 den Erlass eines Haftbefehls gegen den Beschuldigten beantragt. Der Beschuldigte soll noch heute dem zuständigen Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Dresden vorgeführt werden.

Der Beschuldigte ist nicht vorbestraft und hat bislang keine Angaben zum Tatvorwurf gemacht.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Dresden und der Polizeidirektion Dresden – auch zu den Hintergründen des Tat – dauern an.


Kontakt

Polizeidirektion Dresden

Pressesprecher Thomas Geithner
Telefon: +49 351 483 2400
E-Mail: medien.pd-dd@polizei.sachsen.de
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