Zeugenaufruf nach Raub | Automatensprengung in Taucha | Gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr
21.05.2026, 11:14 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)
Medieninformation der Polizeidirektion Leipzig Nr. 173|26
Verantwortlich: Therese Leverenz (tl), Moritz Peters (mp)
Zeugenaufruf nach Raub
Ort: Leipzig (Leutzsch), Franz-Flemming-Straße Höhe Hausnummer 76
Zeit: 21.05.2026, gegen 00:30 Uhr
In der vergangenen Nacht wurde ein 22-Jähriger im Leipziger Stadtteil Leutzsch von mehreren Unbekannten ausgeraubt und dabei leicht verletzt.
Nach bisherigen Erkenntnissen wurde der junge Mann von vier Tätern in Höhe der Franz-Flemming-Straße 76 körperlich angegriffen. In der weiteren Folge stahlen sie dem 22-Jährigen seine Tasche sowie sein Portemonnaie und elektronische Gegenstände. Als ein Zeuge auf den Raub aufmerksam wurde, ließen die Täter von dem jungen Mann ab und flüchteten in Richtung Georg-Schwarz-Straße. Der 22-Jährige wurde leicht verletzt und musste zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Höhe des entstandenen Stehlschadens kann noch nicht abschließend beziffert werden. Zur Personenbeschreibung ist bisher Folgendes bekannt:
Tatverdächtiger 1:
- männlich
- lockige Haare
- Bart
- Bekleidung: grauer Pullover
Tatverdächtiger 2:
- männlich
- lockige dunkle Haare
- Bekleidung: schwarze Jacke, Basecap
Tatverdächtiger 3:
- männlich
- dunkle Haare
Der vierte Tatverdächtige konnte bisher nicht genauer beschrieben werden. Darüber hinaus wurden alles auf ein Alter zwischen 17 und 22 Jahren geschätzt. Die Kriminalpolizeiinspektion hat die Ermittlungen wegen eines Raubdeliktes aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zu den Unbekannten geben können. Diese werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666 zu melden. (tl)
Automatensprengung in Taucha
Ort: Taucha, Bahnhofstraße
Zeit: 21.05.2026, gegen 03:30 Uhr
In der Nacht meldeten Zeugen einen Knall und Rauch am Bahnhof Taucha, dessen Ursache eine Automatensprengung war.
Als die Polizeikräfte vor Ort eintrafen, stellten sie einen stark beschädigten Fahrkartenautomaten fest. Unbekannte Täter hatten ein pyrotechnisches Erzeugnis in den Ausgabeschacht gesteckt und gezündet. Bei der Suche nach möglichen Tatverdächtigen kam ein Polizeihubschrauber zum Einsatz. Sach- und Stehlschaden sind derzeit nicht bekannt. Während der Arbeiten war eine Streckensperrung bis 6 Uhr notwendig. Das Fachkommissariat der Polizei hat Spuren gesichert und ermittelt wegen des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion. (mp)
Gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr
Ort: Leipzig (Mockau-Süd), Mockauer Straße
Zeit: 20.05.2026, gegen 23:30 Uhr
Zwei Kinder begaben sich gestern in Lebensgefahr, als sie auf das Dach einer Straßenbahn kletterten.
Die beiden männlichen 13-jährigen Minderjährigen kletterten auf das Dach der Tram der Linie 9 und fuhren mit. Zahlreiche ausgestiegene Fahrgäste sahen dies und verständigten die Polizei sowie die LVB. Die Tram musste gestoppt, die Strecke gesperrt und der Strom abgestellt werden. Die glücklicherweise unverletzten Kinder wurden mittels eines Leiterwagens der LVB vom Dach der Straßenbahn geholt. Während dieser Maßnahme wurde die Straßenbahn geräumt und die verbliebenen Fahrgäste mussten ihren Weg zu Fuß fortsetzen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Kinder ihren Eltern übergeben. Die Polizei ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr, Hausfriedensbruchs und Nötigung im Straßenverkehr.
Die Leipziger Polizei weist daher noch einmal auf die erheblichen Gefahren, die damit einhergehen hin: Es sind nicht nur die offensichtlichen Risiken, wie das Herabstürzen vom Waggon, welche das Tram-Surfen so gefährlich machen. Auch Hindernisse, wie Querbalken können zu schweren oder tödlichen Verletzungen führen. Aber auch die Oberleitungen bieten Gefahren für Leib und Leben. Selbst ohne direkte Berührung können Stromüberschläge den Surfer treffen und so zu schwersten, oftmals auch tödlichen Verletzungen führen. (mp)
Drogen im Spätverkauf
Ort: Leipzig (Neustadt-Neuschönefeld), Hermann Liebmann Straße / Wurzener Straße
Zeit: 20.05.2026, gegen 17:30 Uhr
Kräfte der Bereitschaftspolizei waren im Leipziger Osten auf Streife, als sie sahen, wie Personen einen Spätverkauf verließen. Da die Polizisten einen dortigen Kauf von Betäubungsmitteln annahmen, führten sie eine Personenkontrolle durch und fanden die vermuteten Betäubungsmittel. Die 21-jährige Frau (deutsch) bestätigte den Kauf in dem Gewerbe.
Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft und dem Amtsgericht Leipzig ordnete eine Ermittlungsrichterin die Durchsuchung der Räumlichkeiten des Gewerbes an. Bei der anschließenden Durchsuchung des Geschäfts mit dem Ordnungsamt stellten Polizeibeamte des Reviers Leipzig-Zentrum weitere Betäubungsmittel sowie Tabletten fest. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen wegen des Handels mit Betäubungsmitteln gegen einen angetroffenen 35-jährigen Mann (syrisch) aufgenommen. Nach Abschluss der erkennungsdienstlichen Maßnahmen wurde er entlassen. Durch den Stadtordnungsdienst wurde das Gewerbe versiegelt. (mp)
Zeugenaufruf nach Verkehrsunfall mit Schwerverletztem
Ort: Markkleeberg, Auenhainer Straße 20
Zeit: 02.05.2026, 17:50 Uhr
Die Polizei sucht Zeuginnen und Zeugen eines Verkehrsunfalls vom 2. Mai, in dessen Folge ein 31-jähriger Radfahrer schwer verletzt wurde.
Am besagten Samstagnachmittag fuhr der 31-Jährige mit seinem Rennrad am Markkleeberger See in der Auenhainer Straße in Richtung Osten. Kurz vor Ende der Straße geht diese in einen Radweg über. An dieser Stelle traf der Radfahrer auf eine Gruppe Jugendlicher, welche Fußball miteinander spielten. Der 31-Jährige stieß in der Folge mit dem Fahrrad gegen den Ball und stürzte. Er verletzte sich dabei schwer und musste intensivmedizinisch in einem Krankenhaus versorgt werden.
Zur weiteren Aufklärung des Verkehrsunfalls ist es dringend erforderlich, dass sich die Jugendlichen bzw. deren Erziehungsberechtigte und weitere Zeuginnen und Zeugen bei der Verkehrspolizeiinspektion Leipzig, Schongauerstraße 13, 04328 Leipzig, oder unter der Telefonnummer 0341 255-2817 (tagsüber) -bzw. -2910 (24 h), melden. (mp)