Sachsens Justizministerin Prof. Constanze Geiert und Karoline Preisler diskutieren in Graupa über die Verantwortung des Rechtsstaats für jüdisches Leben
21.05.2026, 10:10 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)
Unter dem Titel ”Freiheit unter Druck - Die Verantwortung des Rechtsstaats für jüdisches Leben. Was Politik, Justiz und Gesellschaft jetzt leisten müssen" diskutieren am 26.5.2026 um 18:00 Uhr in den Richard-Wagner-Stätten Graupa die sächsische Justizministerin Prof. Constanze Geiert und die Berliner Juristin und Publizistin Karoline Preisler über die Frage, wie wehrhaft unser Rechtsstaat angesichts einer Situation ist, in der jüdisches Leben gefährdet wird.
Die Diskussion will bewusst über Betroffenheitsrhetorik hinausgehen und konkrete Fragen stellen: Welche Möglichkeiten hat der Rechtsstaat? Wo liegen Grenzen staatlichen Handelns? Und welche Verantwortung trägt jede und jeder Einzelne, wenn Freiheit und Sicherheit unter Druck geraten?
»Unser Grundgesetz ist der Gegenentwurf zur Willkür- und Terrorherrschaft des Nationalsozialismus in Deutschland und in Europa. Effektiver Schutz vor Antisemitismus folgt daraus unmittelbar als Auftrag unserer Verfassungsordnung. Übergriffe und Angriffe auf jüdisches Leben in Deutschland – unabhängig von ihrer politischen Motivation - müssen wir daher mit den Instrumenten des Rechtsstaats entschieden entgegentreten. «, erklärt die sächsische Justizministerin Prof. Constanze Geiert.
Karoline Preisler engagiert sich seit Jahren öffentlich und persönlich gegen Antisemitismus.
"Den Kampf gegen Antisemitismus müssen Politik, Justiz und wir alle als Gesellschaft kämpfen, das ist nicht Aufgabe der Jüdinnen und Juden in unserem Land”, ergänzt die Arbeitsgruppe Dresden der Deutsch-Israelischen Gesellschaft als Veranstalterin des Abends.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und der Wilhelm-Külz-Stiftung statt. Der Veranstaltungsort setzt dabei selbst einen besonderen Akzent: In den Richard-Wagner-Stätten ist aktuell die Sonderausstellung "Tabu Wagner?" über Richard Wagners Antisemitismus zu sehen.
Medien und Öffentlichkeit sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Einlass nur nach vorheriger Anmeldung unter: https://shop.freiheit.org/#!/Veranstaltung/GXKZ1
Kostenlose Führungen durch die Sonderausstellung «Tabu Wagner?” vor und nach der Veranstaltung möglich (bei Anmeldung angeben)
Pressekontakt:
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AG Dresden
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