8. Mai – Tag der Befreiung: Gedenken, Verantwortung und klares Zeichen für Demokratie
07.05.2026, 11:00 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)
Demokratieministerin Köpping: »Eindringlicher Appell an die Gegenwart, Demokratie aktiv zu schützen!«
Am 8. Mai jährt sich zum 81. Mal der Tag der Befreiung – der Tag, an dem die nationalsozialistische Wehrmacht bedingungslos vor den Alliierten kapitulierte und damit der von Deutschland begonnene Zweite Weltkrieg in Europa endete. Mehr als 60 Millionen Menschen verloren in diesem rassistischen und antisemitischen Expansions- und Vernichtungskrieg ihr Leben.
Sozialministerin Petra Köpping betont die besondere Verantwortung, die mit diesem Datum verbunden ist: »Der 8. Mai steht nicht nur für das Ende von Krieg und Gewaltherrschaft, sondern auch für die Befreiung Deutschlands und Europas vom Nationalsozialismus. Zugleich ist er ein eindringlicher Appell für die Gegenwart: Demokratie muss aktiv geschützt werden, bevor sie schleichend ausgehöhlt wird. Frieden, Freiheit und Menschenrechte sind keine Selbstverständlichkeiten, sondern brauchen Engagement, Solidarität und eine starke Zivilgesellschaft, die sie schützen. Es ist unsere Aufgabe als Staat, sichere und gute Rahmenbedingungen für dieses Engagement zu schaffen. Diese Aufgabe nehmen wir ernst und sind uns der besonderen Verantwortung in diesen Zeiten vielfältiger Krisen bewusst. Der Spaltung der Gesellschaft setzen wir Dialog, Bildung und soziale Gerechtigkeit entgegen und wir besinnen uns auf unsere gemeinsamen Werte. Zusammen mit der Zivilgesellschaft setzen wir uns für ein respektvolles, gutes Miteinander, eine friedliche Zukunft und eine offene, demokratische Gesellschaft ein.«
Seit 2025 ist der 8. Mai offiziell ein sachsenweiter Gedenktag. Mit dieser Entscheidung zeigt Sachsen, welche hohe Bedeutung dem Tag der Befreiung beigemessen wird. Die Auseinandersetzung mit den im Zweiten Weltkrieg begangenen Verbrechen muss faktenbasiert fortgesetzt und Verantwortung übernommen werden. Das Sozialministerium leistet hier seinen Beitrag, indem es Projekte der historisch-politischen Bildung ebenso unterstützt wie Projekte der Demokratiebildung und Extremismusprävention.