Gemeinsam für mehr Sicherheit im Dreiländereck - Trinationale Übung durchgeführt

22.04.2026, 15:51 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

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Neubau PD Görlitz (© PD Görlitz)

Neubau PD Görlitz (© PD Görlitz)

Medieninformation der Polizeidirektion Görlitz Nr. 162/2026

Verantwortlich: Kai Siebenäuger

Gemeinsam für mehr Sicherheit im Dreiländereck - Trinationale Übung durchgeführt

Hrádek nad Nisou, Porajòw, Sieniawka, Zittau
22.04.2026, 10:00 Uhr - 14:00 Uhr

Am Mittwoch haben Polizistinnen und Polizisten in den Städten Hrádek nad Nisou (Tschechien), Porajòw, Sieniawka (Polen) und Zittau (Deutschland) im Dreiländereck den Ernstfall geprobt.

Ab dem Vormittag übten Beamtinnen und Beamte aus Tschechien (PCR), Polen (Policja), der deutschen Landes- und Bundespolizei (Polizei) sowie der Ausländerpolizei der Bezirksdirektion Liberec (OCP) und des polnischen Grenzschutzes (SG) anhand eines fiktiven Szenarios die grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Unter Berücksichtigung des Schengener Durchführungs- übereinkommens sowie der Abkommen zwischen den jeweiligen Staaten stand insbesondere die Nacheile über die Grenzen hinaus im Fokus.

In einem fiktiven Ermittlungsverfahren gegen eine international agierende Schleuserbande galt es, in zwei Szenarien für insgesamt vier gemeinsame Streifen, die Tatverdächtigen samt Fluchtfahrzeuge ausfindig und dingfest zu machen. Hand in Hand gingen die Einsatzkräfte die Herausforderung an. Die Flüchtenden machten dabei an den jeweiligen Ländergrenzen nicht Halt. In Hrádek nad Nisou durchbrachen sie eine Polizeisperre und überfuhren einen Nagelgurt. Davon ließen sich die Ordnungshüter nicht abhalten, nahmen die Verfolgung auf und stellten die Gauner kurz nach der Grenze auf polnischem Hoheitsgebiet. Ein zweites Szenario endete ebenso mit der Festnahme von zwei Tatverdächtigen an der Brückenstraße in Zittau. Dabei kam auch die gemeinsame Fahndungsgruppe Grenze (FGG) des Polizeirevieres Zittau-Oberland zum Einsatz.

Am Ende resümierten die Verantwortlichen der ausrichtenden tschechischen Polizei und zogen ein positives Fazit. Die bestehende Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten über die Grenzen hinaus funktioniere sehr gut. Die Gemeinden im Dreiländereck können sich auf die Polizei verlassen. Die Erfahrungen aus der Übung fließen in die zukünftige länderübergreifende Arbeit mit ein, um diese stetig zu optimieren.


Kontakt

Polizeidirektion Görlitz

Pressesprecher Kai Siebenäuger
Telefon: +49 3581 468 2030
E-Mail: medien.pd-gr@polizei.sachsen.de
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