B 172, Bad Schandau – Erweiterte Baustellenlogistik und Sperrungen ab 20. April 2026
17.04.2026, 13:56 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)
Die Arbeiten an der B 172 in Bad Schandau treten in eine nächste Phase. Die Brücke über die Bahngleise, die nur noch einspurig befahrbar ist, muss vollständig ersetzt werden. Um den späteren Abriss des alten Bauwerks zu ermöglichen, entsteht zunächst eine Behelfsbrücke. Dafür wird die Bundesstraße verbreitert, wozu ein schrittweiser Eingriff in den Hang neben der Fahrbahn notwendig ist. Die Baustelle wurde bereits vor Ostern eingerichtet. Zusammen mit der einspurigen Verkehrsführung über die Bahnbrücke entsteht dadurch eine rund 380 Meter lange Engstelle, die weiterhin durch eine Ampelanlage geregelt wird.
Ab dem 20. April 2026 beginnen zusätzliche Arbeiten zur Ertüchtigung des René-Prokoph-Weges. Dabei handelt es sich um einen Wanderweg oberhalb der B 172 bzw. des geplanten Hangabtrages. Dieser Weg wird künftig als Baustellenzufahrt dienen, damit der Abtrag der ersten Hangschichten von dort aus mit Baggern erfolgen kann. Die Wegebaumaßnahmen erstrecken sich vom Bereich des geplanten Hangabtrages bis zur Rietzschgrundstraße/ Schandauer Straße. Sie werden im Auftrag der Niederlassung Meißen des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr bis voraussichtlich 30. April abgeschlossen sein.
Für die Durchführung dieser Arbeiten wird die Rietzschgrundstraße für etwa elf Tage als Einbahnstraße geführt. Die Zufahrt aus Richtung Bad Schandau ist in dieser Zeit nicht möglich, weshalb der Verkehr nach Kleinhennersdorf, Papstdorf, Pfaffendorf und Kurort Gohrisch über Königstein umgeleitet wird. Aus Richtung Pirna bleiben die genannten Ortslagen über die Gohrischer Straße in Königstein bzw. Pfaffendorf erreichbar. Zusätzlich weist eine LED Tafel auf der B 172a auf die geänderte Verkehrsführung hin.
Der René-Prokoph-Weg bleibt vollständig gesperrt, sodass auch Fußgänger und Wanderer den Bereich nicht nutzen können. Für sie erfolgt die Umleitung über den Elbleitenweg.
Die bestehende Ampelregelung auf und vor der Bahnbrücke bleibt während der gesamten Bauzeit bestehen. Sie wurde im Zuge der Kampfmittelerkundung Ende März eingerichtet und ist weiterhin erforderlich, um den Verkehr sicher durch die Engstelle zu führen.
Wir bitten alle Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis für die mit der Baudurchführung verbundenen Erschwernisse sowie um eine umsichtige Fahrweise im Bereich der Arbeiten. Da insbesondere in verkehrsstarken Zeiten und an den Wochenenden mit längeren Wartezeiten an der Ampelanlage zu rechnen ist, wird empfohlen, auch alternative Anfahrtsmöglichkeiten zu nutzen. Zudem ist es ratsam, sich bereits vor Fahrtbeginn über die aktuelle Verkehrssituation zu informieren, um Verzögerungen bestmöglich zu vermeiden.