Ein Blick hinter die Kulissen der Lebensmittelüberwachung: Landesdirektion Sachsen als Praxisstation für Lebensmittelchemiker
13.04.2026, 10:35 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)
Jährlich hospitieren ca. zehn Auszubildende in der LDS zur Lebensmittelüberwachung
Wie funktioniert Lebensmittelüberwachung im Alltag? Angehende staatlich geprüfte Lebensmittelchemikerinnen und Lebensmittelchemiker bekommen darauf bei der Landesdirektion Sachsen (LDS) ganz praktische Antworten. Während ihrer Ausbildung sammeln sie hier regelmäßig wertvolle Einblicke in die behördliche Praxis. Seit 2013 haben 129 Nachwuchskräfte dieses Angebot genutzt – jährlich sind es rund zehn Auszubildende. In diesem Jahr waren neun Teilnehmende vom 23. März bis 2. April 2026 vor Ort.
»Wir geben den Nachwuchskräften einen realistischen Einblick in die Lebensmittelüberwachung und zeigen, wie wichtig unsere Arbeit für den Verbraucherschutz ist«, machte LDS-Präsident, Béla Bélafi deutlich.
Als obere Lebensmittelüberwachungsbehörde zeigt die LDS anschaulich, worauf es im Berufsalltag ankommt: von den rechtlichen Grundlagen amtlicher Kontrollen über Verwaltungs-, Ordnungswidrigkeiten- und Strafrecht bis hin zu Krisenmanagement und Schnellwarnsystemen. Auch die Verantwortung von Lebensmittelunternehmen – etwa bei der Rückverfolgbarkeit oder im Bereich Lebensmittelhygiene – sowie angrenzende Themen wie Marktüberwachung, Gewerberecht und Tierschutz- und Tiergesundheitsrecht stehen auf dem Programm.
»Der praktische Einblick hilft dabei, gut ausgebildete Fachkräfte zu gewinnen und hohe Standards im Verbraucherschutz zu sichern«, so Béla Bélafi. Nach erfolgreicher Teilnahme an der gesamten Ausbildung sind diese Nachwuchskräfte staatlich geprüfte Lebensmittelchemiker.