Wenn jede Sekunde zählt: Landesdirektion Sachsen prüft Notfallsanitäter

09.04.2026, 09:47 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

1.734 Notfallsanitäter seit 2017 geprüft – jährlich rund 250

Jährlich werden in Sachsen rund 250 Männer und Frauen auf Herz und Nieren geprüft, bevor sie als Notfallsanitäter in Rettungswagen, Notarzteinsatzfahrzeuge und andere Einsatzbereiche gehen. Seit Einführung der dreijährigen Ausbildung 2017 haben bislang insgesamt 1.345 Rettungsfachkräfte diese wichtige Hürde erfolgreich gemeistert. Insgesamt wurden 1.734 Notfallsanitäter geprüft. Die durchschnittliche Bestehensquote liegt bei rund 80 Prozent. Die nächsten staatlichen Prüfungen finden ab 1. Juni 2026 statt.

»Gerade im Rettungsdienst zählt jede Sekunde. Umso wichtiger ist es, dass gut ausgebildete Einsatzkräfte am Start sind, wenn der Notfall eintritt. Die Prüfungen der Landesdirektion Sachsen tragen dazu bei, diese hohe Qualität sicherzustellen«, so Béla Bélafi, LDS-Präsident. Die Landesdirektion Sachsen ist als zuständige Prüfungsbehörde für die Notfallsanitäterausbildung im Freistaat Sachsen ein wichtiger Baustein für eine qualitativ hochwertige notfallmedizinischen Versorgung.

Notfallsanitäter werden in Sachsen an neun berufsbildenden Einrichtungen in dreijährigen Ausbildungen in Dresden (3), Hoyerswerda, Leipzig (2), Chemnitz, Werdau und Lichtenstein auf ihren Beruf vorbereitet. Für den theoretischen und praktischen Unterricht in den Berufsfachschulen, aber ebenso für die praktische Ausbildung – in genehmigten Lehrrettungswachen und geeigneten Krankenhäusern – gelten hohe Qualitätsanforderungen.

Weil sich die medizinischen Versorgungsmöglichkeiten ständig weiterentwickeln, steht die Landesdirektion als Prüfungsbehörde immer wieder neu vor einer großen Herausforderung: Prüfungsaufgaben und komplexe Prüfungsfälle müssen den neuen Möglichkeiten der Pharmazie und der Medizintechnik entsprechen.

Die Ausbildung zum Notfallsanitäter wurde im Jahr 2014 eingeführt. Sie löste die zweijährige Ausbildung zum Rettungsassistenten ab. Nach drei Jahren Ausbildung konnte 2017 der erste Jahrgang in Sachsen geprüft werden.


Kontakt

Landesdirektion Sachsen

Pressesprecherin Dr. Susann Meerheim
Telefon: +49 371 532 1010
Telefax: +49 371 532 271016
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