Brand in einem ehemaligen Autohandel | Rechtsextremistische Musik abgespielt | Zeugen zu Unfall auf der A14 gesucht
29.03.2026, 11:08 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)
Medieninformation der Polizeidirektion Leipzig Nr. 103|26
Verantwortlich: Moritz Peters
Brand in einem ehemaligen Autohandel
Ort: Wurzen, Collmener Straße
Zeit: 28.03.2026, 21:30 Uhr
In der vergangenen Nacht kam es in Wurzen zu einem Brand in einem ehemaligen Autohandel.
Auf dem Gelände brannte es in einem leerstehenden Gebäude. Dieses wurde in Teilbereichen stark beschädigt. Die Feuerwehren aus Wurzen und Altenbach löschten das Feuer; unterstützt wurden sie durch das THW Borna. Zur Brandursache sind noch keine Aussagen möglich. Der Schaden ist noch nicht bezifferbar. Verletzt wurde niemand. Ein Brandursachenermittler wird in den kommenden Tagen zum Einsatz kommen. Die Kriminalaußenstelle Grimma hat die Ermittlungen aufgenommen.
Motorradfahrer verletzt
Ort: Pegau, B2, zwischen Pegau und Zwenkau
Zeit: 28.03.2026, 15:40 Uhr
Mutmaßlich war nicht angepasste Geschwindigkeit der Grund für einen Verkehrsunfall im Landkreis Leipzig, bei dem ein Motorradfahrer schwer verletzt wurde.
Ein 21-jähriger Motorradfahrer fuhr mit seiner Suzuki GSX800U auf der B2 von Pegau kommend in Richtung Audigast. In einer Rechtskurve kam er mutmaßlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit nach links in den Gegenverkehr und stieß frontal mit einem entgegenkommenden VW Passat (Fahrer: 45) zusammen. Der Motorradfahrer verletzte sich dabei schwer und musste stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden. Der Passat-Fahrer blieb unverletzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Der Schaden wird auf 20.000 Euro geschätzt. Der Verkehrsunfalldienst hat die Ermittlungen zum Unfallgeschehen aufgenommen.
Rechtsextremistische Musik abgespielt
Ort: Leipzig (Schönefeld-Abtnaundorf)
Zeit: 29.03.2026, 01:55 Uhr
In der vergangenen Nacht endete ein Polizeieinsatz wegen Ruhestörung mit einer Anzeige wegen Volksverhetzung.
Ein Zeuge hatte gemeldet, dass in einer Kleingartenanlage im Leipziger Nordosten, in einer Parzelle fremdenfeindliche Musik abgespielt wird. Polizisten vom Revier Leipzig-Nord fuhren zur Kleingartenanlage, folgten der gut hörbaren Musik und stellten einen 34-Jährigen (deutsch) fest. Er befand sich mit zwei weiteren Männern in seiner Parzelle und spielte dort verbotene, rechtsextremistische Musik ab. Der Mann wurde aufgefordert, das Abspielen zu unterlassen. Zudem folgte eine Strafanzeige wegen Volksverhetzung.
Zeugen zu Unfall auf der A14 gesucht
Ort: Schkeuditz, A14, in Fahrtrichtung Magdeburg, Kilometer 97,75
Zeit: 27.03.2026, 14:30 Uhr
Am Freitagnachmittag kam es auf der A14 zu einem größeren Unfall, bei dem sich der mutmaßliche Verursacher pflichtwidrig vom Unfallort entfernte. Dieser wird nun gesucht.
Ein 42-jähriger Fahrer eines schwarzen Mercedes-Benz GLC 220 D 4MATIC fuhr auf der A14 in Richtung Magdeburg auf der linken von drei Fahrspuren. Kurz hinter dem Schkeuditzer Kreuz wechselte eine unbekannte Person mit einem derzeit noch unbekannten Auto von der mittleren auf die linke Spur, um einen roten Audi A4 (Fahrer: 22) zu überholen. Der Mercedes-Fahrer versuchte, dem Unbekannten auszuweichen, verlor die Kontrolle über den SUV und kollidierte mit dem Audi. In der Folge kollidierte er ebenfalls mit einem grauen VW Arteon (Fahrerin: 58).
Der mutmaßliche Unfallverursacher entfernte sich unbeschädigt und rechtswidrig vom Unfallort. Der Mercedes und der Audi waren nicht mehr fahrbereit, der Sachschaden wird auf 30.000 Euro geschätzt. Der Fahrer des Audi wurde mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Das Autobahnpolizeirevier hat die Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung im Zusammenhang mit einem Verkehrsunfall sowie wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort aufgenommen. Zeugen des Unfalls sowie Personen, die Angaben zur Fahrweise der anderen Unfallbeteiligten machen können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder zum flüchtigen Fahrzeug geben können, werden gebeten, sich beim Autobahnpolizeirevier Leipzig, Schongauerstraße 13, Tel. (0341) 255-2910, zu melden.