Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping unterstützt Apothekerproteste
23.03.2026, 09:53 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)
Zum heutigen bundesweiten Protesttag, mit dem Apothekerinnen und Apotheker für eine Honorarerhöhung als Voraussetzung für eine bessere wirtschaftliche Situation demonstrieren, erklärt Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Soziales, Gesundheit und Gesellschaftlichen Zusammenhalt:
»Ich habe viel Verständnis dafür, dass die Apothekerschaft mit Nachdruck darauf aufmerksam macht, dass die wirtschaftliche Lage vieler Apotheken und damit der Versorgung kritisch ist. Die Kosten steigen seit Jahren, während die Vergütung faktisch stagniert. Gleichzeitig kämpfen Apotheken mit Lieferengpässen, Personalmangel und Bürokratie. Dennoch sorgen sie jeden Tag dafür, dass Menschen wohnortnah, sicher und persönlich mit Arzneimitteln versorgt werden.
Als Gesundheitsministerin ist es meine Aufgabe, das Ganze im Blick zu behalten: eine verlässliche Arzneimittelversorgung, auskömmliche Bedingungen für Apotheken sowie die Interessen der Versicherten. Ich verstehe die Lage der Apothekerschaft und ich verstehe deshalb Unmut und Protest. Ich möchte, dass auch in einigen Jahren noch in Stadt und Land eine Apotheke in erreichbarer Nähe ist – mit ausreichend Zeit für Beratung und mit qualifizierten Teams, die ihre Arbeit gern machen. Der Protest der Apotheken heute ist ein wichtiges Signal. Für mich ist er der Auftrag, weiter gemeinsam die wirtschaftliche Situation der Apotheken spürbar zu verbessern, Bürokratie gezielt abzubauen und Reformen so zu gestalten, dass sie im Alltag tatsächlich entlastet werden.«