Erteilte Bildungsempfehlungen: Oberschule und Gymnasium gleichauf
06.03.2026, 09:15 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)
75,4 Prozent der Eltern folgten der erteilten Bildungsempfehlung
Von den aktuell 34.228 sächsischen Grundschülerinnen und Grundschülern der Klassenstufe 4 an öffentlichen Schulen haben 33.844 zum Halbjahr 2026 eine Bildungsempfehlung erhalten. 50,9 Prozent und damit 17.223 Schülerinnen und Schüler erhielten eine Bildungsempfehlung für das Gymnasium. Im letzten Schuljahr waren es 52,1 Prozent (zum Halbjahr 2025: 50,8 Prozent). Eine Bildungsempfehlung für die Oberschule erhielten 16.621 Schülerinnen und Schüler, das entspricht 49,1 Prozent. Zum Ende des letzten Schuljahres waren es 47,9 Prozent (zum Halbjahr 2025: 49,2 Prozent). Für etwa 1,1 Prozent der Grundschüler, die in DaZ-Klassen oder inklusiv lernzieldifferent unterrichtet werden, gab es keine Bildungsempfehlung.
Kultusminister Conrad Clemens: »Wir haben die Oberschule gestärkt und sehen Gymnasium und Oberschule als absolut gleichberechtigt! Auf beiden Wegen kann man jeden Beruf erlernen. Den Eltern rufe ich zu: Vertrauen Sie der Bildungsempfehlung.«
Zahlen des Schuljahres 2024/2025
Von den 34.027 sächsischen Grundschülerinnen und Grundschülern der Klassenstufe 4 an öffentlichen Schulen haben 33.415 zum Halbjahr 2025 eine Bildungsempfehlung erhalten. 50,8 Prozent und damit 16.969 Schülerinnen und Schüler haben eine Bildungsempfehlung für das Gymnasium erhalten. Im Schuljahr 2023/2024 waren es 52,3 Prozent. Eine Bildungsempfehlung für die Oberschule erhielten 16.446 Schülerinnen und Schüler, das entspricht 49,2 Prozent. Im Schuljahr davor waren es 47,7 Prozent. Für etwa 2 Prozent der Grundschüler, die in DaZ-Klassen oder inklusiv lernzieldifferent unterrichtet werden, gab es keine Bildungsempfehlung. Etwa 19 Prozent der Schülerinnen und Schüler mit einer Bildungsempfehlung für das Gymnasium entschieden sich für die Oberschule und circa 6 Prozent wählten trotz Oberschulempfehlung den Weg auf das Gymnasium. 75 Prozent der Eltern sind der erteilten Bildungsempfehlung gefolgt. Vor einem Jahr waren es ebenfalls 75 Prozent.