»Dritte Orte«: Bundesweites Bündnis privater Stiftungen und Vereine wirbt für Räume des gesellschaftlichen Zusammenhalts – Sachsen setzt um

26.02.2026, 14:02 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Staatsministerin Köpping: »Kommunen mit offenen und niedrigschwelligen Treffpunkten stärken – noch dieses Jahr neue Förderrichtlinie in Sachsen«

Wohnortnahe Treffpunkte, die Menschen zusammenbringen, die sich sonst nie begegnen würden: Ein bundesweites Bündnis aus zivilgesellschaftlichen Organisationen hat in Hamburg die gesellschaftliche Relevanz sogenannter »Dritter Orte« unterstrichen. Als ein zentrales Element der Infrastruktur für gesellschaftlichen Zusammenhalt ermöglichen sie Austausch über gesellschaftliche Trennlinien hinweg und eröffnen Möglichkeitsräume für Engagement. Deshalb braucht es aus Sicht der Unterzeichnenden mehr »Dritte Orte« und diese müssten dauerhaft gesichert werden.

Solche Orte sollten laut des Bündnisses ins Zentrum kommunaler Infrastruktur gerückt werden, weil sie Menschen zusammenbringen, Räume für Engagement eröffnen und gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken. Ein gestärkter sozialer Raum bildet das Fundament für ein lebendiges Miteinander und eine resiliente Demokratie.

Dazu erklärt Staatsministerin Petra Köpping: »Ich begrüße das starke Statement des Bündnisses. Auch wir in Sachsen sind überzeugt, dass offene, soziale und kulturelle Treffpunkte der gesellschaftlichen Tendenz von Polarisierung, Abgrenzung und Rückzug etwas entgegensetzen. Mit den vom Freistaat Sachsen geförderten »Sozialen Orten« und »Orten der Demokratie« haben wir in den vergangenen fünf Jahren gute Erfahrungen gemacht. Solche Orte stärken den Zusammenhalt in der Kommune und damit auch in der Gesellschaft – generationenübergreifend, offen, niedrigschwellig und nicht zielgruppenspezifisch. Noch in diesem Jahr werden wir die stark überarbeitete Richtlinie zur Förderung dieser wichtigen Begegnungsorte vorlegen. Mein Ziel ist eine langfristige, verlässliche Förderung in enger Abstimmung mit den Kommunen.«

Das Bündnis, zu dem auch die großen privaten Stiftungen wie die Bertelsmann Stiftung, die Körber-Stiftung, die Robert Bosch Stiftung, die Schöpflin Stiftung und die Wüstenrot-Stiftung gehören, laden Kommunen, Länder, Bund, lokale Wirtschaft und Zivilgesellschaft ein, gemeinsam solche Orte sichtbarer zu machen und zu unterstützen.

Das vollständige Statement des Bündnisses und weitere Informationen finden sich unter www.dritte-orte.org.


Kontakt

Sächsisches Staatsministerium für Soziales, Gesundheit und Gesellschaftlichen Zusammenhalt

Pressesprecherin Juliane Morgenroth
Telefon: +49 351 564 55055
Telefax: +49 351 564 55060
E-Mail: presse@sms.sachsen.de
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