Verkehrsunfall endet tödlich | Zeugen zu zwei Raubstraftaten gesucht | Bärlauchdiebstahl in Leipzig und Umgebung

16.02.2026, 11:24 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Medieninformation der Polizeidirektion Leipzig Nr. 50|26

Verantwortlich: Rebecca Leede (rl), Tom Erik Richter (tr), Moritz Peters (mp)

Verkehrsunfall endet tödlich

Ort: A9 in Fahrtrichtung München, zwischen Anschlussstelle Großkugel und Leipzig West
Zeit: 16.02.2026, 04:25 Uhr

Auf der A9 kam es in den frühen Morgenstunden zu einem schweren Verkehrsunfall, in dessen Folge der alleinbeteiligte Lkw-Fahrer (44) so schwer verletzt wurde, dass er noch am Unfallort verstarb.
Ersten Erkenntnissen nach war der Berufskraftfahrer mit seinem Sattelzug, welcher mit einer Baumaschine beladen war, in Richtung München unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache kollidierte das Gefährt zunächst mit der linken Leitplanke, überfuhr daraufhin alle drei Fahrspuren, durchbrach die rechte Schutzplanke und fuhr schließlich in den Straßengraben. Dort verstarb der Fahrer des Schwerlasttransporters aufgrund seiner Verletzungen. Die Bergung des Gespanns ist zurzeit noch im Gange, weshalb die rechte Fahrspur in Richtung München weiterhin gesperrt ist. Die Ermittlungen zum Unfallhergang wurden aufgenommen. (tr)

Zeugen zu zwei Raubstraftaten gesucht

In den vergangen Tagen kam es im Leipziger Westen zu zwei Raubstraften, die möglicherweise im Zusammenhang stehen.

Fall 1:

Ort: Leipzig (Lausen-Grünau), Zschochersche Allee
Zeit: 12.02.2026, gegen 19:50 Uhr

Ein 48-jähriger Mann parkte am Netto Markt an der Zschocherschen Allee in Grünau und begab sich auf die gegenüberliegende Straßenseite. Hier wurde er unvermittelt von drei unbekannten Männern körperlich angegriffen. Als er zu Boden ging, verlangte man von ihm das Handy, welches er nicht mit sich führte und es somit zu keiner Übergabe kam. Die Täter flüchteten anschließend in unbekannte Richtung. Der Mann erlitt leichte Verletzungen und wurde ambulant in einem Krankenhaus behandelt.

Fall 2:

Ort: Leipzig (Lausen-Grünau), Am Grund/Zschampertaue
Zeit: 14.02.2026, gegen 20:30 Uhr

Ein 45-jähriger Mann parkte am Aldi Parkplatz an der Straße am See und ging in Richtung Zschampertaue/ Am Grund.
Hier wurde er von vier unbekannten Männern angriffen und unter Androhung von weiterer Gewalt die Herausgabe seiner Gegenstände gefordert. Dem kam er nach, woraufhin die unbekannten Täter vom Ort entfernten.

Die Kriminalpolizei Leipzig hat die Ermittlungen wegen Raubes aufgenommen. 

Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zu den Sachverhalten oder den unbekannten Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666 zu melden.(mp)

Fahrkartenautomat gesprengt

Ort: Leipzig (Zentrum-Südost), S-Bahn Haltestelle Völkerschlachtdenkmal
Zeit: 15.02.2026, gegen 03:45 Uhr

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde ein Fahrtkartenautomat an der S-Bahn Haltestelle Völkerschlachtdenkmal gesprengt. Unbekannte Täter führten einen derzeit unbekannten pyrotechnischen Gegenstand in den Fahrkartenautomaten ein und brachten diesen zur Umsetzung. Der Automat wurde dadurch vollständig zerstört. Der Sachschaden beträgt 27.000 Euro, Spuren wurden vor Ort gesichert. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion. (rl)

Sprengung eines Zigarettenautomaten

Ort: Arzberg, Platz der Einheit
Zeit: 15.02.2026, 05:20 Uhr

Sonntagfrüh kam das Polizeirevier Torgau und die Kriminaltechnik des Polizeireviers Delitzsch zum Einsatz, da Unbekannte einen Zigarettenautomaten sprengten. Die unbekannten Täter führten ein pyrotechnisches Erzeugnis in den Automaten ein, welcher in der Folge umsetzte und ihn komplett zerstörte. Anschließend stahlen sie eine unbekannte Menge an Tabakwaren. Die Kriminaltechnik des Polizeirevier Delitzsch sicherte Spuren. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf 3.000 Euro. Die Polizei ermittelt wegen des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion. (rl)

Bärlauchdiebstahl in Leipzig und Umgebung

Ort: Leipzig (Lützschena-Stahmeln), Aue und Böhlen, Gaulis
Zeit: 15.02.2026, 12:10 Uhr und 15:45 Uhr

Gleich zwei Fälle von gewerbsmäßigen Bärlauchdiebstahls haben sich am Sonntag in Leipzig und Böhlen ereignet, bei denen die Tatverdächtigen jeweils circa 40 Kilogramm geerntet hatten.

Zunächst haben Beamte des Reviers Borna zwei männliche Tatverdächtige (29, 42, beide russisch) in einem Waldstück stellen können, welche bereits 40 Kilogramm Bärlauchknollen zum Abtransport bereitgestellt hatten. Zwei weitere Täter konnten unerkannt fliehen. Die Knollen wurden sichergestellt und müssen vernichtet werden.

Auch im Auenwald wurden gegen 15:45 Uhr zwei Tatverdächtige (24, 27 beide russisch) durch Polizeibeamte gestellt. Die beiden Männer hatten bereits circa 44 Kilogramm geerntet. Auch in diesem Fall wurden die geernteten Pflanzenwurzeln sichergestellt. In beiden Fällen ermittelt die Polizei wegen des gewerbsmäßigen Diebstahls und Verstößen gegen das Bundesnaturschutzgesetz.

Bärlauch unterliegt als Wildpflanze der sogenannten ""Handstraußregelung"". Diese besagt, dass bestimmte Pflanzen, wie Pilze oder Bärlauch, für den Eigenbedarf geerntet und verarbeitet werden dürfen, solange nicht mehr als eine Handvoll Blätter gepflückt werden. Das massenweise Ernten der Pflanze, wozu die Täter teilweise mehrere Zentimeter tief in den Boden graben, schadet nicht nur diesem, sondern beschädigt teilweise auch andere, besonders geschützte Pflanzen. (tr)


Kontakt

Polizeidirektion Leipzig

Pressesprecher Olaf Hoppe
Telefon: +49 341 966 44400
Telefax: +49 341 966 43185
E-Mail: medien.pd-l@polizei.sachsen.de
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