Polizeieinsatz zum Versammlungsgeschehen am 14. Februar 2026

14.02.2026, 17:46 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Medieninformation Polizeidirektion Dresden Nr. 79|26

Autor Marko Laske (ml)

Stand: 17:30 Uhr

Landeshauptstadt Dresden

Polizeieinsatz zum Versammlungsgeschehen am 14. Februar 2026

Am Samstag führte die Polizeidirektion Dresden einen Einsatz im Zusammenhang mit mehreren Versammlungen in der Landeshauptstadt Dresden durch.

Am frühen Nachmittag startete eine Versammlung des rechten Spektrums am Bahnhof Mitte. Danach liefen die Teilnehmer über die Ostra-Allee, Hertha-Lindner-Straße, Freiberger Straße und die Ammonstraße wieder zurück zum Bahnhof Mitte. Die Versammlung verlief störungsfrei. Die Polizei ermöglichte einen Gegenprotest in Hör- und Sichtweite an mehreren Stellen entlang der Aufzugsstrecke.

Bei Kontrollen im Vorfeld der Teilnehmer der rechten Versammlung am Bahnhof Mitte stellten die Einsatzbeamten Verstöße gegen das Versammlungsgesetz sowie gegen die Allgemeinverfügung der Landeshauptstadt Dresden fest. Unter anderem hatten Teilnehmer Protektorenhandschuhe oder Pfefferspray dabei. Die entsprechenden Anzeigen wurden gefertigt.

In der Dresdner Innenstadt sammelte sich fortlaufend Gegenprotest zur Versammlung des rechten Spektrums. Drei Aufzüge liefen vom Fritz-Förster Platz, dem Schlesischen Platz sowie der Alaunstraße zum Postplatz. Dort versuchten Gegendemonstranten entgegen des angezeigten Versammlungsablaufes wiederholt eine Polizeisperre auf der Ostra-Alle zu durchbrechen. Dabei wurden auch Polizeibeamte attackiert und verletzt. Die Polizei setzte daraufhin an diesem Ort zwei Wasserwerfer als technische Absperrung ein. Später versuchten Gegendemonstranten an anderen Stellen ebenfalls Polizeiabsperrungen zu überwinden. Die Einsatzkräfte verhinderten dies, wobei auch vereinzelt Pfefferspray zum Einsatz kam.

Im Verlauf des Einsatzes leitete die Dresdner Polizei 24 Ermittlungsverfahren ein, unter anderem wegen Landfriedensbruch (3), tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte (8), Körperverletzung (1), Beleidigung (2), Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen (1) und Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz sowie gegen die Allgemeinverfügung (9).

Bei ihrem Einsatz wurde die Polizeidirektion Dresden von der sächsischen Bereitschaftspolizei sowie Polizisten aus Brandenburg, Hamburg, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein sowie der Bundespolizei unterstützt. Über den Tag verteilt waren etwa 2.200 Beamte im Einsatz. (ml)


Kontakt

Polizeidirektion Dresden

Pressesprecher Thomas Geithner
Telefon: +49 351 483 2400
E-Mail: medien.pd-dd@polizei.sachsen.de
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