Beute in Einfamilienhaus gemacht - Zeugengesuch | Versuchter Raub - Zwei Tatverdächtige gestellt | Falsche Polizeibeamte mit Betrugsmasche erfolglos

01.02.2026, 11:25 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Medieninformation der Polizeidirektion Chemnitz Nr. 41|2026

Chemnitz

Beute in Einfamilienhaus gemacht - Zeugengesuch

Zeit: 30.01.2026, 19:00 Uhr bis 31.01.2026, 12:00 Uhr
Ort: OT Bernsdorf

(320) Unbekannte sind vermutlich in der Nacht zu Samstag über ein aufgehebeltes Fenster in ein Einfamilienhaus in der Katharina-von-Bora-Straße eingebrochen. Im Anschluss durchsuchten die Einbrecher die Räumlichkeiten und verschwanden nach einem ersten Überblick u. a. mit Bargeld und einem Haushaltsgerät im Gesamtwert von mehreren hundert Euro. Zudem entstand ein einbruchsbedingter Sachschaden von etwa 1.500 Euro. Die Polizei hat die Ermittlungen zum Einbruchsdiebstahl aufgenommen und prüft Zusammenhänge zu einem Einbruchsdelikt in der unmittelbaren Nachbarschaft (siehe Medieninformation Nr. 40, Meldung 313, vom 31. Januar 2026).
Zeugen, insbesondere Anwohner, die in den zurückliegenden Tagen Beobachtungen in Zusammenhang mit den Einbrüchen in der Katharina-von-Bora-Straße gemacht haben, werden gebeten, sich mit sachdienlichen Hinweisen unter der Telefonnummer 0371 5263-0 im Polizeirevier Chemnitz-Südwest zu melden. (mg)

Versuchter Raub - Zwei Tatverdächtige gestellt

Zeit: 30.01.2026, 15:45 Uhr polizeibekannt
Ort: OT Gablenz

(321) Am Freitagnachmittag kam es zu einem versuchten Raubdelikt zum Nachteil einer 17-Jährigen. Zwei jugendliche Tatverdächtige (14/w, 15/w) konnten im Zuge der Fahndungsmaßnahmen gestellt werden.

Zuvor hatte sich die 17-Jährige in der Carl-von-Ossietzky-Straße an der Haltestelle »Pappelhain« aufgehalten. Dort wurde sie von den zunächst unbekannten Mädchen angesprochen. In der Folge griff das Duo unvermittelt die 17-Jährige an, schlugen und traten diese, wodurch die Geschädigte stürzte. Währenddessen versuchten die Angreiferinnen, die Tasche der leicht verletzten 17-Jährigen zu entreißen, was jedoch misslang. Als Passanten auf das Geschehen aufmerksam wurden und der Verletzten zu Hilfe eilten, flüchteten die Täterinnen. Die 17-Jährige wurde anschließend in einem Rettungswagen versorgt. Im Zuge sofortiger Fahndungsmaßnahmen konnten alarmierte Polizisten die beiden Tatverdächtigen anhand der Täterbeschreibungen wenig später ausfindig machen und stellen. Sie wurden auf ein Polizeirevier gebracht und auf Weisung der Staatsanwaltschaft nach den erforderlichen polizeilichen Maßnahmen an ihre Erziehungsberechtigten übergeben. Derweil laufen gegen die beiden deutschen Tatverdächtigen die Ermittlungen wegen versuchten Raubes. (mg)

Zigarettenautomat gesprengt

Zeit: 30.01.2026, 17:00 Uhr bis 31.01.2026, 03:00 Uhr
Ort: OT Kappel

(322) In der Nacht zu Samstag haben Unbekannte einen in der Deulichstraße befindlichen Zigarettenautomaten mittels Pyrotechnik aufgesprengt. Ob die Täter Bargeld oder Zigarettenschachteln erbeuteten, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen. Der durch die Detonation entstandene Sachschaden am Automaten ist derzeit noch nicht bekannt, dürfte sich jedoch auf einige tausend Euro beziffern. (mg)

Polizeieinsatz aufgrund Versammlungsgeschehen

Zeit: 31.01.2026
Ort: OT Zentrum und OT Kaßberg

(323) Die Polizeidirektion Chemnitz führte gestern mit Unterstützung der Sächsischen Bereitschaftspolizei einen Polizeieinsatz anlässlich zweier politischer Veranstaltungen und einer Versammlung mit Aufzug in Chemnitz durch. Insgesamt waren knapp
260 Einsatzkräfte in die Maßnahmen involviert.

Unter dem Motto »Gegen die Generation Deutschland und Rechte Raumnahme« war eine Versammlung mit Aufzug in Chemnitz bei der Versammlungsbehörde angezeigt worden. Die Teilnehmer sammelten sich bis 15:15 Uhr auf dem Konkordiaplatz. Nach Verlesung der Auflagen durch die Versammlungsleitung und einer Auftaktkundgebung begann anschließend der Aufzug. Dieser führte über die Matthesstraße, die Straße Borssenanger und die Limbacher Straße bis zur Erzbergerstraße, wo eine Zwischenkundgebung stattfand.
Nach dem derzeitigen Kenntnisstand war dort ein Versammlungsteilnehmer (19) des Gegenprotests mit einem Veranstaltungsteilnehmer (24) aneinandergeraten, wobei der 19-Jährige dem 24-Jährigen ein Telefon aus der Hand geschlagen haben soll. Beide Parteien wurden anschließend durch die Einsatzkräfte getrennt. Gegen den
19-Jährigen (deutscher Staatsbürger) wurde eine Anzeige wegen des Verdachts der Körperverletzung gefertigt. Der 24-Jährige blieb augenscheinlich unverletzt. Auch das Telefon blieb unbeschädigt. Weitere Störungen waren während der Versammlung nicht zu verzeichnen. Letztlich kehrte der Aufzug nach mehreren Redebeiträgen wieder zum Startpunkt zurück. Die Versammlung wurde nach der Abschlusskundgebung gegen 17:35 Uhr durch die Versammlungsleitung beendet. In der Spitze nahmen an der Versammlung rund 240 Personen teil. Die Limbacher Straße war im Zuge des Versammlungsgeschehens zeitweise gesperrt. (mg)

Fußgängerin bei Zusammenstoß verletzt

Zeit: 31.01.2026, 19:15 Uhr
Ort: OT Morgenleite

(324) Die Stollberger Straße in Richtung Neukirchen befuhr am Samstagabend der
52-jährige Fahrer eines Pkw Opel. Zeitgleich wechselte eine Fußgängerin (18) im Bereich Stollberger Straße/Wladimir-Sagorski-Straße an einer Fußgänger-Ampel bei »grün« von links nach rechts. In der Folge kam es zum Zusammenstoß zwischen dem Opel und der 18-Jährigen, welche durch den Unfall leichte Verletzungen erlitt. Am Opel entstand augenscheinlich kein Schaden. (mg)

Chemnitz/Landkreis Mittelsachsen

Falsche Polizeibeamte mit Betrugsmasche erfolglos

Zeit: 31.01.2026
Ort: Chemnitz, Flöha, Augustusburg, Niederwiesa, Falkenau

(325) Im Verlauf des gestrigen Tages wurden der Polizei in Chemnitz (OT Grüna,
OT Markersdorf, OT Kaßberg) und im Landkreis Mittelsachsen insgesamt zehn Fälle bekannt, bei denen Telefonbetrüger mit der Betrugsmasche »Falscher Polizeibeamter« versuchten, an das Ersparte der Angerufenen zu gelangen. Die Unbekannten teilten dabei mit, dass es im Wohnumfeld durch eine Täterbande zu vermeintlichen Einbrüchen gekommen sei oder fragten nach vermeintlichen Unfallgeschehen. Teilweise wurde durch die Betrüger am Telefon versucht, Informationen zum Einbruchsschutz der Häuser oder Wohnungen sowie zu im Haushalt befindlichen Bargeld oder Wertgegenständen zu erlangen. In allen Fällen reagierten die Angerufenen richtig, brachen die Telefonate ab und verständigten die Polizei. Ein Schaden entstand nicht.

Die Polizei rät aus aktuellem Anlass:
Geben Sie am Telefon keine Auskünfte über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse oder andere sensible Daten preis!
Ziehen Sie gegebenenfalls Vertrauenspersonen hinzu, wie beispielsweise Nachbarn oder nahe Angehörige!
Kontaktieren Sie Ihre zuständige Polizeidienststelle unter den offiziellen Rufnummern oder unter dem Notruf 110! (mg)

Erzgebirgskreis

In Ferienhaus eingebrochen

Zeit: 30.01.2026, 17:00 Uhr bis 31.01.2026, 13:00 Uhr
Ort: Sehma

(326) Über eine aufgehebelte Terrassentüre sind Unbekannte mutmaßlich in der Nacht zu Samstag in ein Ferienhaus in der Straße Mühlberg eingebrochen. Im Anschluss durchsuchten die Einbrecher das Feriendomizil nach Brauchbarem. Ob etwas entwendet wurde, ist der derzeit Gegenstand der Ermittlungen wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls. Zudem entstand ein einbruchsbedingter Sachschaden von einigen hundert Euro. (mg)

Alkoholisiert unterwegs gewesen - Zwei Verletzte

Zeit: 31.01.2026, 07:45 Uhr
Ort: NeukirchenErzgeb., Bundesautobahn 72, Leipzig - Hof

(327) Die Autobahn 72 in Richtung Hof befuhren am Samstagmorgen der 41-jährige Fahrer eines VW Tiguan auf der linken Fahrspur sowie ein nachfolgender VW Passat (Fahrer: 20). Nach dem derzeitigen Kenntnisstand war der Passat zwischen den Anschlussstellen Chemnitz-Süd und Stollberg-Nord dabei mit hoher Geschwindigkeit an den Tiguan herangefahren, woraufhin der Passat in den rechten Fahrstreifen wechselte. Da dort auf Höhe des Tiguan ein Sattelzug unterwegs war, wechselte der Passat wieder zurück auf den linken Fahrstreifen, wodurch es dann zur Kollision mit dem vorausfahrenden Tiguan kam. Durch den Anstoß kam der Tiguan nach links ab und kollidierte mit der Mittelleitplanke. Der Passat fuhr etwa noch 200 Meter weiter und kam auf dem Standstreifen zum Stehen. Der unbekannte Sattelzug fuhr weiter. Eine Kollision mit dem Lkw-Gespann hatte es nicht gegeben. Der 41-Jährige wurde leicht verletzt. Auch der 20-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Bei einem mit ihm durchgeführten Atemalkoholtest zeigte sich, dass der 20-Jährige unter Alkoholeinfluss stand (2,08 Promille). Es folgte eine Blutentnahme in einem Krankenhaus zur Beweismittelsicherung sowie die Sicherstellung seines Führerscheins. Ermittelt wird gegen den ukrainischen Staatsangehörigen nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von etwa 25.000 Euro. Die Autobahn war in Richtung Stollberg zeitweise voll gesperrt. (mg)


Kontakt

Polizeidirektion Chemnitz

Pressesprecherin Jana Ulbricht
Telefon: +49 371 387 2020
E-Mail: medien.pd-c@polizei.sachsen.de
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