Sachsen begrüßt Digitaloffensive des Bundes
21.01.2026, 17:54 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)
Zur heutigen Ankündigung des Bundesdigitalministers Dr. Karsten Wildberger, die flächendeckende Bereitstellung digitaler Verwaltungsleistungen umfassend zu fördern, erklärt Dr. Daniela Dylakiewicz, Beauftragte für Informationstechnologie (CIO) des Freistaates Sachsen:
"Der Bund setzt damit ein wichtiges Zeichen für die Modernisierung unserer Verwaltung. Bund, Länder und Kommunen werden noch enger zusammenarbeiten, damit Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen digitale Angebote überall nutzen können – in der Stadt wie auf dem Land. Ich begrüße, dass Berlin die Digitalisierung der Verwaltung mit Nachdruck vorantreibt und die Länder dabei gezielt unterstützt.
Digitale Dienste überall in Sachsen – das ist unser Ziel. Dafür haben wir frühzeitig die Weichen gestellt und die Digitalisierung in den Kommunen mit verschiedenen Maßnahmen gefördert. Die Unterstützung des Bundes ist uns hierbei hochwillkommen, um Insellösungen abzubauen und mit einheitlichen Standards schneller voranzukommen. Wichtig ist, dass die Maßnahmen dort ankommen, wo die Verwaltung auf die Lebensrealität der Menschen trifft: in den Kommunen und Landesbehörden. Wir werden diesen Prozess aktiv begleiten, damit die Modernisierung nicht nur technisch bleibt, sondern den Alltag spürbar erleichtert – mit weniger Bürokratie und schnelleren Verfahren. Digitalisierung gelingt nur, wenn Bund, Länder und Kommunen gemeinsam an einem Strang ziehen.
Die Pilotbundesländer Hessen und Bayern haben wichtige Vorarbeit geleistet. Jetzt sollte ein ostdeutsches Bundesland eine zentrale Rolle übernehmen. Sachsen ist dafür gut aufgestellt: Wir handeln flexibel, verfügen über moderne IT-Strukturen und haben den politischen Willen, digital voranzugehen. Unsere Erfahrungen bringen wir gern in den bundesweiten Rollout ein."