Sachsens Wirtschafts- und Energieminister Dirk Panter zur geplanten Reform des Gebäudeenergiegesetzes

11.12.2025, 16:29 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Panter: »Brauchen ein Gesetz, das die Menschen nicht überfordert!«

Nach der aktuellen Einigung des Koalitionsausschusses in Berlin zur geplanten Reform des Gebäudeenergiegesetzes bis Ende Januar 2026, betont Sachsens Wirtschafts- und Energieminister Dirk Panter, dass für die anstehende Neuausrichtung vor allem Praxisnähe, Verlässlichkeit und soziale Ausgewogenheit entscheidend sind.

Dirk Panter: »Wir brauchen ein Heizungsrecht, das Klimaschutz ermöglicht, ohne die Menschen zu überfordern. Entscheidend ist, dass die Reform jetzt Klarheit und Verlässlichkeit schafft – für Haushalte, für Unternehmen und für Kommunen. Technologieoffenheit und einfache Regeln sind dafür genauso wichtig wie realistische Übergangsfristen. Daher unterstützen wir den Reformprozess der Bundesregierung ausdrücklich.«

Die Herausforderungen sind gerade für ein Flächenland wie den Freistaat besonders groß: »Für Sachsen gilt: Die Wärmewende ist richtig und wichtig. Aber sie muss machbar und pragmatisch bleiben – im ländlichen Raum ebenso wie in unseren Städten«, so Panter. »Was wir brauchen, ist ein Gesetz, das die praktische Umsetzung erleichtert statt erschwert. Dazu gehören verlässliche Förderbedingungen, klare Zuständigkeiten und ein ehrlicher Blick auf die wirtschaftlichen Realitäten vor Ort.«

Dirk Panter abschließend: »Der Freistaat Sachsen wird sich konstruktiv in die weitere Ausarbeitung der Eckpunkte einbringen. Wir wollen ein Gesetz, das ambitioniert ist – aber nicht dogmatisch, sondern pragmatisch und gerecht.«


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Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz

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