Gesundheit, Energie und Materialwissenschaft im Fokus: TU Dresden und Universität Leipzig in aktueller Auswahlrunde der Deutschen Forschungsgemeinschaft erfolgreich

27.11.2025, 09:52 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Exzellente Forschung an sächsischen Universitäten bekommt einen weiteren Schub: Die TU Dresden und die Universität Leipzig konnten sich in der aktuellen Auswahlrunde der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit drei Anträgen durchsetzen. Für die Forschungsprojekte im Bereich Gesundheit, Energie und Materialwissenschaft stellt die DFG in den nächsten Jahren etwa 30 Millionen Euro bereit.

Gemeinsam mit ihren Partnern überzeugten an der TU Dresden ein Sonderforschungsbereich im Gesundheitsbereich, der nun fortgesetzt werden kann. Neu an der TU Dresden, B Cube wird ein Graduiertenkolleg gefördert, das sich mit der Entstehung biologischer Materialien beschäftigt. Weiterfinanziert wird ein Graduiertenkolleg an der Universität Leipzig zum Thema nachhaltige Energieträger.

Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow:
»Ich freue mich sehr darüber, dass die TU Dresden und die Universität Leipzig in der jüngsten Auswahlrunde der DFG mit allen drei Anträgen für Sonderforschungsbereiche bzw. Graduiertenkollegs erfolgreich abgeschnitten haben. Zusammen mit ihren Partnern im In- und Ausland können die beiden Universitäten damit höchstrelevante und profilschärfende Forschungs- und Qualifizierungsvorhaben angehen bzw. erfolgreich fortführen.«

Sonderforschungsbereich: Die Nebenniere - Zentrales Relais in Gesundheit und Krankheit – TU Dresden
Das seit 2017 arbeitende Team unter Leitung von Prof. Dr. Stefan R. Bornstein (TU Dresden) kann die Arbeit in der dritten Förderperiode mit knapp 17 Millionen Euro bis 2029 fortsetzen. Ziel ist eine umfassende Erforschung der zugrunde liegenden Mechanismen von Nebennierenerkrankungen.

Graduiertenkolleg: Die Entstehung biologischer Materialien – TU Dresden, B Cube
Das neue Graduiertenkolleg unter Leitung von Professorin Yael Politi, Ph.D (TU Dresden, B Cube) erhält im Zeitraum von April 2026 bis März 2031 eine Fördersumme von rund 8,5 Millionen Euro. Die Forschenden werden untersuchen, wie Lebewesen natürliche Materialien wie Knochen oder Schalen bilden und deren Eigenschaften gezielt steuern. Ziel ist es, diese biologischen Herstellungsprozesse zu verstehen, um daraus neue, umweltfreundliche Verfahren für die Materialentwicklung abzuleiten.

Graduiertenkolleg: Wasserstoff-Isotope 1,2,3H – Universität Leipzig
Unter Leitung von Prof. Dr. Knut R. Asmis von der Universität Leipzig geht es bei dem seit 2021 laufenden Forschungsprojekt darum, langfristig einen entscheidenden Beitrag zur Weiterentwicklung der Kernfusion als nachhaltiger Energiequelle zu leisten. Beteiligt sind u.a. auch die TU Dresden und das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (neue Förderperiode von April 2026 bis September 2030 mit rund 5,2 Millionen Euro).


Kontakt

Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus

Pressesprecher Falk Lange
Telefon: +49 351 564 60200
E-Mail: falk.lange@smwk.sachsen.de
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