Opferschützer tauschen sich aus
07.11.2025, 08:20 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)
Sächsische Opferbeauftragte lädt zum 3. Netzwerktreffen
Auf Einladung der Opferbeauftragten der Sächsischen Staatsregierung, Iris Kloppich, haben sich gestern im Innenministerium zahlreiche staatliche und zivilgesellschaftliche Akteure aus Opferschutz und Opferhilfe unter dem Motto «Kommunikation – »Kitt der uns zusammenhält« getroffen.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand in diesem Jahr die Zusammenarbeit mit den Institutio-nen der Strafverfolgung, der Rechtsprechung sowie des Justizvollzugs zur weiteren Verbesserung der Situation von Gewaltopfern im Freistaat Sachsen. Diskutiert wurde u.a. die Frage, ob eine Traumatherapie das Erinnerungsvermögen von Opferzeugen nachteilig beeinflusst.
Die Opferbeauftragte Iris Kloppich: »Ich freue mich, dass ich wieder so viele kompetente Mit-streiter begrüßen durfte, die sich – oft im Ehrenamt – für Menschen engagieren, die Schlim-mes erleben mussten und oft lange Zeit mit den Folgen kämpfen. Die Veranstaltung hat ge-zeigt, dass Gewaltopfer mit all ihren Sorgen und Nöten nicht allein gelassen werden. Es gibt viele Hilfs- und Unterstützungsangebote, die vielleicht noch nicht überall bekannt sind. Unsere jährlichen Vernetzungstreffen bieten allen Akteuren im Bereich des Opferschutzes und der Opferhilfe die Möglichkeit, interessante Angebote kennenzulernen und sich miteinander zu vernetzen«.
Die Opferbeauftragte ist Anlaufstelle für Opfer und Betroffene schwerer Gewalttaten und anderer größerer Schadensereignisse. Betroffene können sich unter
0351 564 55099 bzw. opferbeauftragte@sms.sachsen.de
an sie wenden.