Start der Mongolei-Tage in Sachsen
13.10.2025, 09:48 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)
Austausch über Bildung, Wissenschaft und Landwirtschaft in Dresden, Leipzig und Freiberg
Dresden (13. Oktober 2025) - Staatskanzleichef Dr. Andreas Handschuh hat gemeinsam mit dem Staatssekretär im mongolischen Bildungsministerium, Batjargal Khandjav, in der Sächsischen Staatskanzlei die Mongolei-Tage eröffnet. Die Mongolei-Tage finden am 13. und 14. Oktober in Dresden, Leipzig und Freiberg statt. Anlass ist das 100-jährige Bestehen der Bildungskooperation zwischen Sachsen und der Mongolei.
»Die Mongolei-Tage in Sachsen sind Ausdruck unserer langjährigen und stetig wachsenden Beziehungen zur Mongolei. Sie bieten Raum für neue Impulse in den bilateralen Beziehungen und stärken den Austausch in Bildung, Wissenschaft und Landwirtschaft«, betont der Chef der Sächsischen Staatskanzlei, Dr. Andreas Handschuh.
Während der Mongolei-Tage ist eine hochrangige mongolische Delegation im Freistaat zu Gast, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern von Universitäten, Hochschulen und Ministerien des Landes.
Im Zentrum der Mongolei-Tage stehen zwei Fachforen am 13. Oktober in der Sächsischen Staatskanzlei, die zukunftsweisende Impulse für Landwirtschaft, Wissenschaft und Bildung setzen sollen.
Beim Landwirtschaftsforum erhalten Vertreter staatlicher mongolischer Landwirtschaftsbetriebe Einblicke in die sächsische Infrastruktur der Agrarwirtschaft. Die mongolische Seite informiert über aktuelle Reformen in der Landwirtschaft und Nahrungsmittelindustrie ihres Landes sowie über Herausforderungen beim Zugang zum europäischen Markt. Am Nachmittag stehen Besichtigungen sächsischer Landwirtschaftsbetriebe auf dem Programm – mit dem Ziel, konkrete Anknüpfungspunkte für zukünftige Kooperationen zu identifizieren.
Landwirtschaftsstaatssekretär Ulrich Menke: »Die Vertreter aus der Mongolei und uns eint ein gemeinsames Ziel: Die Erzeugung hochwertiger landwirtschaftlicher Produkte, die unserer Ernährungssicherheit dienen. Und in diesem Ziel vereint ist der Austausch zu verschiedenen Aspekten von Landnutzung und Tierhaltung ein essenzieller Baustein für die Intensivierung unserer Zusammenarbeit.«
Im Fachforum Bildung und Wissenschaft diskutieren Fachleute über den Stand und die Zukunft der bilateralen Zusammenarbeit – insbesondere in den Bereichen Hochschulaustausch, Fachkräfteentwicklung und gemeinsame Forschung. Im Mittelpunkt der erfolgreichen wissenschaftlichen Kooperationen steht beispielsweise die enge Partnerschaft zwischen der Deutsch-Mongolischen Hochschule für Rohstoffe und Technologie und der Technischen Universität Bergakademie Freiberg (TUBAF).
Wissenschaftsstaatssekretärin Prof. Dr. Heike Graßmann: »Die gewachsenen wissenschaftlichen Beziehungen zwischen der Mongolei und dem Freistaat Sachsen wurden zuletzt durch die Einrichtung des Saxon Science Liaison Office (SSLO) in Ulanbaatar deutlich ausgebaut. Als Anlaufstelle vor Ort werden ganz gezielt junge Menschen aus der Mongolei bei der Studienwahl in Sachsen unterstützt. Das Büro unter Federführung der Technischen Universität Bergakademie Freiberg fördert zudem die Zusammenarbeit zwischen sächsischen und mongolischen Hochschulen und begleitet den Austausch von Studierenden und Forschenden.«
Am zweiten Tag, dem 14. Oktober, besucht die Delegation unter anderem die Technische Universität Bergakademie Freiberg (TUBAF) sowie die Universität Leipzig. Beide Einrichtungen pflegen bereits lange und enge Kontakte mit der Mongolei.
Parallel findet am 13. und 14. Oktober ein kleiner mongolischer Markt in der Dresdner Innenstadt statt. Von jeweils 9:30 Uhr bis 17:30 Uhr werden auf dem Platz zwischen der Altmarktgalerie und dem Dr.-Külz-Ring mongolische Markenprodukte aus Ziegenkaschmir, Leder, Yak- und Kamelwolle sowie andere Exportprodukte angeboten.