Verdacht des gemeinschaftlichen Erpresserischen Menschenraubs

17.05.2024, 14:40 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Gemeinsame Medieninformation
Staatsanwaltschaft Dresden
Polizeidirektion Dresden

Verdacht des gemeinschaftlichen Erpresserischen Menschenraubs

Zwei Beschuldigte in Untersuchungshaft

Die Dresdner Polizei hat gestern Abend drei Männer (deutsch im Alter von 19, 28 und 39 Jahren) in Dresden bzw. Wilsdruff vorläufig festgenommen. Gegen die Beschuldigten wird wegen des Verdachts des gemeinschaftlichen erpresserischen Menschenraubes ermittelt.

Die Gruppe soll am Mittwochabend in Dippoldiswalde einen Mann (21) mit einem Auto entführt haben, um dessen Schulden einzutreiben. Am Donnerstagmorgen ging bei Angehörigen des Entführungsopfers ein Anruf mit einer Lösegeldforderung ein.

Vor dem Hintergrund der Geschehnisse leitete die Polizeidirektion Dresden umfangreiche Ermittlungs- und Fahndungsmaßnahmen ein. Mit Blick auf die Entführung wurde auch die Verhandlungsgruppe des Landeskriminalamtes Sachsen hinzugezogen.

Donnerstagmittag trafen Polizeibeamte den 21-Jährigen unverletzt in Glashütte an. Er war allein im Innenstadtbereich unterwegs. Offensichtlich hatten ihn die Beschuldigten zwischenzeitlich wieder frei gelassen.

Im Rahmen der weiteren Ermittlungen konnten drei Beschuldigte ermittelt werden. Von diesen befinden sich nunmehr die zwei Älteren in Untersuchungshaft.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Dresden und der Polizeidirektion Dresden gegen die Beschuldigten dauern an und werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Aufgrund der laufenden Ermittlungen sind derzeit keine weiteren Angaben insbesondere zum Tathergang oder Motiv möglich.


Kontakt

Staatsanwaltschaft Dresden

Pressesprecher Jürgen Schmidt
Telefon: +49 351 446 2200
Telefax: +49 351 446 2375
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