Wissenschaftsminister Gemkow empfängt mongolischen Amtskollegen Enkh-Amgalan Luvsantseren in Dresden

24.04.2023, 17:23 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

/
Delegation des mongolischen Wissenschaftsministers (© Ben Gierig)

Delegation des mongolischen Wissenschaftsministers (© Ben Gierig)

/
Austauschmit der mongolischen Delegation im Wissenschaftsministerium in Dresden (© Ben Gierig)

Austauschmit der mongolischen Delegation im Wissenschaftsministerium in Dresden (© Ben Gierig)

Austausch mit mongolischer Delegation über Zusammenarbeit in der akademischen und beruflichen Ausbildung

Eine 25-köpfige Delegation des mongolischen Wissenschaftsministers Enkh-Amgalan Luvsantseren besucht derzeit den Freistaat. Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow hat die Delegation am Mittag in Dresden empfangen. Neben dem Wissenschaftsminister gehören ihr auch mehrere Parlamentsabgeordnete, der mongolische Botschafter Mandakhbileg Birvaa sowie Vertreterinnen und Vertreter der Deutsch-Mongolischen Hochschule für Rohstoffe und Technologie und der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit an.

Die sächsische Seite vertraten neben Minister Gemkow u. a. der Vorsitzende der Landesrektorenkonferenz (LRK) Prof. Klaus-Dieter Barbknecht, Prof. Daniel Karthe von der United Nations University UNU Flores sowie eine Vertreterin des Kultusministeriums.

Bei dem Treffen tauschten sich beide Seiten über die jeweiligen Bildungssysteme und über Ansätze der Zusammenarbeit aus. Die mongolische Seite zeigte großes Interesse an einem Ausbau der Beziehungen und daran, junge Menschen zum Studium nach Sachsen zu entsenden sowie erste Erfahrungen auf dem Arbeitsmarkt machen zu lassen.

Zudem sollen weitere Möglichkeiten zur Zusammenarbeit von Hochschulen in der Ausbildung von jungen Menschen geprüft und erarbeitet werden.

Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow sagte nach dem Austausch mit der Delegation:
»Die Mongolei und die Bedürfnisse der jungen Menschen dort passen sehr gut zu den Möglichkeiten, die wir hier in Sachsen haben: erstklassige akademische und berufliche Bildung, Qualifizierungsmöglichkeiten und gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Die Kooperation mit der Mongolei ist ein weiterer Schritt zur Internationalisierung Sachsens.«

Der Vorsitzende der Landesrektorenkonferenz Sachsen, Prof. Klaus-Dieter Barbknecht bekräftigt:
»Die Mongolei teilt als Rohstoffland mit Sachsen viele Interessen. Es gab und gibt deshalb gute Beziehungen, gerade im Hochschulbereich. Diese Partnerschaften mit mongolischen Hochschulen und Forschungsinstitutionen gilt es weiter auszubauen. Von einem größeren regionalen Netzwerk profitieren beide Seiten, gesellschaftlich und nicht zuletzt auch wirtschaftlich.«

Hintergrund:
Dem Delegationsbesuch aus der Mongolei waren mehrere Gespräche im vergangenen Jahr und Anfang dieses Jahres vorausgegangen. Der Besuch des mongolischen Wissenschaftsministers Luvsantseren schließt an den Antrittsbesuch von Botschafter Mandakhbileg Birvaa im April 2022 sowie den Gesprächen des Sächsischen Wissenschaftsstaatssekretärs Dr. Handschuh mit Beratern des mongolischen Staatspräsidenten im Januar 2023 an.


zurück zum Seitenanfang