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Sachsen und Niederschlesien starten weiteren Hilfstransport für Menschen in der Ukraine

22.11.2022, 14:28 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

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Gemeinsamer Hilfstransport für Menschen in der Ukraine (© Sächsische Staatskanzlei)

Ministerpräsident Michael Kretschmer bringt gemeinsam mit Rüdiger Unger, dem Vorsitzenden des Vorstandes des DRK Landesverbandes Sachsen e. V. (links) und Krzysztof Bramorski, dem Bevollmächtigten für Internationale Beziehungen des Marschalls von Niederschlesien (rechts), eine Hilfslieferung für die Region Dnipropetrowsk auf den Weg.

Gemeinsamer Hilfstransport für Menschen in der Ukraine (© Sächsische Staatskanzlei)

Ministerpräsident Michael Kretschmer bringt gemeinsam mit Rüdiger Unger, dem Vorsitzenden des Vorstandes des DRK Landesverbandes Sachsen e. V. (links) und Krzysztof Bramorski, dem Bevollmächtigten für Internationale Beziehungen des Marschalls von Niederschlesien (rechts), eine Hilfslieferung für die Region Dnipropetrowsk auf den Weg.

Ministerpräsident Michael Kretschmer bringt gemeinsam mit Rüdiger Unger, dem Vorsitzenden des Vorstandes des DRK Landesverbandes Sachsen e. V. (links) und Krzysztof Bramorski, dem Bevollmächtigten für Internationale Beziehungen des Marschalls von Niederschlesien (rechts), eine Hilfslieferung für die Region Dnipropetrowsk auf den Weg.

Dresden (22. November 2022) - Der Freistaat Sachsen und die polnische Partner-Wojewodschaft Niederschlesien bringen einen weiteren gemeinsamen Hilfstransport für die Menschen in der Ukraine auf den Weg.

Der sächsische Teil der Hilfslieferung wurde am Dienstag (22. November 2022) in Dresden von Ministerpräsident Michael Kretschmer an Krzysztof Bramorski, den Bevollmächtigten für Internationale Beziehungen des Marschalls von Niederschlesien, übergeben.

Ministerpräsident Michael Kretschmer betonte: »Die russische Aggression bringt weiter jeden Tag unvorstellbares Leid über die Bevölkerung in der Ukraine. Die Bilder und Nachrichten von zerstörten Wohnhäusern, von Toten und Verletzten, von Menschen, die alles verloren haben, können niemanden kalt lassen. Deshalb ist es selbstverständlich, dass wir uns auch an der aktuellen Hilfslieferung beteiligen. Sachsen steht an der Seite der Menschen in der Ukraine.«

Die gemeinsame Hilfslieferung geht an Kommunen der Region Dnipropetrowsk. Der Transport umfasst vor allem Hilfen für die Bevölkerung für die Wintermonate.

Der Freistaat Sachsen beteiligt sich mit Gütern im Wert von rund 25.000 Euro. Übergeben wurden unter anderem 300 Schlafsäcke, 280 Garnituren Thermounterwäsche und mehr als 400 Erste-Hilfe-Sets sowie mehrere Paletten mit Konserven und haltbaren Fertiggerichten.

Der Transport der Güter nach Niederschlesien wird vom Deutschen Roten Kreuz Logistik HUB Sachsen GmbH durchgeführt. Vorgesehen ist, dass die Hilfsgüter aus Sachsen mit weiteren Hilfsgütern aus Niederschlesien noch vor Weihnachten von Breslau aus in die Ukraine gebracht werden.

Hintergrund:
Sachsen und Niederschlesien sind seit 1999 in einer Regionalpartnerschaft verbunden. Im Jahr 2012 wurde ein sächsisches Verbindungsbüro in Niederschlesiens Hauptstadt Breslau eröffnet, seit dem vergangenen Jahr gibt es auch ein niederschlesisches Büro in Sachsen. Niederschlesien wiederum hat seit 2002 eine Regionalkooperation mit der Region Dnipropetrowsk. Sachsen war bereits im Mai an einer gemeinsamen Hilfslieferung mit Niederschlesien in die Region in der Ukraine beteiligt.


Kontakt

Sächsische Staatskanzlei

Regierungssprecher Ralph Schreiber
Telefon: +49 351 564 10300
Telefax: +49 351 564 10309
E-Mail: presse@sk.sachsen.de

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