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Die geeinte EU nach außen stärken

26.10.2022, 10:12 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

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Ventotene-Forum in Dresden (© Daniel Meißner I SMJusDEG)

Austausch der Teilnehmenden auf dem Ventotene-Forum in Dresden

Ventotene-Forum in Dresden (© Daniel Meißner I SMJusDEG)

Austausch der Teilnehmenden auf dem Ventotene-Forum in Dresden

Austausch der Teilnehmenden auf dem Ventotene-Forum in Dresden
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Staatssekretär und Amtschef Mathias Weilandt spricht ein Grußwort auf dem Ventotene-Forum (© Daniel Meißner I SMJusDEG)

Staatssekretär und Amtschef Mathias Weilandt

Staatssekretär und Amtschef Mathias Weilandt spricht ein Grußwort auf dem Ventotene-Forum (© Daniel Meißner I SMJusDEG)

Staatssekretär und Amtschef Mathias Weilandt

Staatssekretär und Amtschef Mathias Weilandt
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Ventotene-Forum in Dresden (© Daniel Meißner I SMJusDEG)

Ventotene-Forum in Dresden (© Daniel Meißner I SMJusDEG)

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Ventotene-Forum in Dresden (© Daniel Meißner I SMJusDEG)

Austausch der Teilnehmenden auf dem Ventotene-Forum in Dresden

Ventotene-Forum in Dresden (© Daniel Meißner I SMJusDEG)

Austausch der Teilnehmenden auf dem Ventotene-Forum in Dresden

Austausch der Teilnehmenden auf dem Ventotene-Forum in Dresden

Erstes »Ventotene-Forum« in Dresden zu Ende gegangen

Am Sonntag ging das diesjährige »Ventotene-Forum« in Dresden zu Ende. Im Rahmen des Forums debattierten Bürgerinnen und Bürger aus Sachsen und der italienischen Partnerregion Lazio vom Donnerstag bis Sonntag unter dem Motto »Rethinking the Future of Europe«. Zum Abschluss des Forums formulierten die Teilnahmenden eine gemeinsame Erklärung und übergaben diese an Mitglieder des Europäischen Parlaments aus Sachsen und dem Latium. Die Teilnehmenden des Forums fordern darin Reformen der Europäischen Union (EU) auf verschiedenen Ebenen. Erklärtes Ziel für alle diskutierten Bereiche: die Stärkung einer geeinten EU nach außen.

Europaministerin Katja Meier: »Es ist großartig, dass so viele Menschen in den letzten Tagen in Dresden ins Gespräch über die Zukunft Europas kamen. Mit solchen Dialogformaten können wir vielen interessierten Menschen eine Stimme geben. Denn ich meine: diese Menschen sind es, die von den politischen Entscheidungen unmittelbar betroffen sind. Ich bin der tiefen Überzeugung, dass die Themen des Forums die EU-Debatten in den nächsten Jahren bestimmen werden. Die Botschaft, die die Teilnehmenden in der Abschlusserklärung senden, bestätigt mich darin, dass wir im Sächsischen Europaministerium genau den richtigen Weg einschlagen: ob die Forderung nach mehr Mehrheitsentscheidungen, nach einem konsequenten Einsatz des Sanktionsmechanismus zur Stärkung der grundlegenden Werte der EU oder nach einer gemeinsamen europäischen Migrationspolitik, die die Menschenrechte und Menschenwürde achtet – all dies sind Forderungen, mit denen die Teilnehmenden in meinem Haus offene Türen einrennen. Ich wünsche mir sehr, dass die Anregungen des Forums durch die politischen Entscheidungsträgerinnen und –träger aufgegriffen werden und das Forum ein deutliches und gut hörbares Signal aus dem Freistaat im Herzen Europas sendet.«

Die etwa 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutschland und Italien sind zwischen 18 und 80 Jahren alt. Gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft diskutierten und entwickelten sie Standpunkte zu Themen Migration, europäische Außenpolitik und Sicherung des Friedens in einer multipolaren Welt und tauschten sich über eine globale Perspektive auf aktuelle Herausforderungen aus.

Laura Greiff, Projektmitarbeiterin Europa-Union Deutschland und Junge Europäische Föderalist:innen – Landesverband Sachsen e.V.: »Die EU, das sind die Menschen die in ihren Regionen leben. Politische Partizipation bedeutet nicht nur wählen zu gehen, sondern auch den Diskurs zu suchen und Meinungen zu bilden. Diese Partizipation ist es, was Europa lebendig und zukunftsfähig macht. Die Ergebnisse des Ventotene Forums zeigen, dass eine Einigung auf wichtige Standpunkte in einer diversen Gruppe mit verschiedensten Meinungen möglich ist. Damit sind unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer vorbildlich vorangegangen und haben gezeigt, wie wichtig der Austausch zwischen Regionen, Interessen und Generationen ist.«

Das diesjährige »Ventotene-Forum« ist die Auftaktveranstaltung zu einer Reihe, die künftig jährlich etabliert werden und aktiv den politischen und kulturellen Austausch der Zivilbevölkerung zwischen Sachsen und Lazio fördern soll.

Mit dem Namen erinnert das Organisationsteam des »Ventotene-Forums« an das von Altiero Spinelli verfasste Manifest von Ventotene, das 1941 unter dem Namen »Für ein freies und einiges Europa« erschien. Spinelli gilt als Europäer der ersten Stunde, der mit seinem Manifest in politischer Gefangenschaft auf der Insel Ventotene den Gedanken eines föderalen Europas in Frieden entwarf.

Das »Ventotene-Forum« ist ein gemeinsames Projekt des Sächsischen Staatsministeriums der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung (SMJusDEG), der Jungen Europäischen Föderalist:innen Sachsen e.V., der Young European Federalists Lazio, der Europa Union Sachsen und der Region Lazio. Außerdem wurde die Veranstaltung von der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung und zahlreichen anderen Partnern unterstützt.

Mehr Informationen zum Forum sowie die Abschlusserklärung kann unter dem nachfolgenden Link abgerufen werden: www.europa.sachsen.de


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