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Brand in der Justizvollzugsanstalt Dresden

27.09.2022, 10:00 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Staatsanwaltschaft Dresden erhebt Anklage zum Amtsgericht Dresden - Schöffengericht -

Die Staatsanwaltschaft Dresden hat gegen einen 56-jährigen Türken Anklage zum Amtsgericht Dresden - Schöffengericht - wegen schwerer Brandstiftung erhoben.

Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, am 08.11.2021 gegen 20:30 Uhr in seinem Haftraum in der Justizvollzugsanstalt Dresden Zeitungspapier und Unrat mit einer offenen Flamme in Brand gesetzt zu haben. Das Feuer griff auf die Tür der Nasszelle über und breitete sich dort aus, bis es dem Personal der Justizvollzugsanstalt Dresden gelang, das Feuer mit Wasser und einem Feuerlöscher zu löschen. Es entstand ein Schaden von über 5.000 Euro. Der Haftraum war in der Folge mehrere Wochen nicht nutzbar.

Der Beschuldigte ist bereits erheblich vorbestraft und verbüßt aktuell Strafhaft in anderer Sache. Er hat sich zum Tatvorwurf im Wesentlichen geständig eingelassen und angegeben, aus Verärgerung über die aus seiner Sicht zu lange Wartezeit auf ein bei der Justizvollzugsanstalt Dresden beantragtes medizinisches Hilfsmittel gehandelt zu haben.

Das Amtsgericht Dresden wird nunmehr über die Eröffnung des Hauptverfahrens und die Zulassung der Anklage entscheiden.

Ein Termin zur Hauptverhandlung wird vom Amtsgericht Dresden bestimmt.


Kontakt

Staatsanwaltschaft Dresden

Pressesprecher Jürgen Schmidt
Telefon: +49 351 446 2381
Telefax: +49 351 446 2375
E-Mail: presse@stadd.justiz.sachsen.de

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