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Presseeinladung: »Reicht es?! – 10 Jahre NSU-Aufarbeitung« und stilles Gedenken in Zwickau

27.10.2021, 10:29 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Am 4. November 2021 jährt sich zum zehnten Mal die Selbstenttarnung des NSU. Zu diesem Anlass veranstalten das Sächsische Staatsministerium der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung (SMJusDEG) und die Stadt Zwickau am Donnerstag, 4. November 2021, einen gemeinsamen Gedenk- und Bildungstag in Zwickau: »Reicht es?! – 10 Jahre NSU-Aufarbeitung«.
Zu den Veranstaltungen ab 16:40 Uhr sind Medienvertreterinnen und -vertreter herzlich eingeladen. Bitte beachten Sie, dass eine Anmeldung per Email vorab und bis 1. November erforderlich ist und vor Ort die 3G-Regel gilt.

Presseöffentlich

16:40 Uhr

Übergabe eines Fördermittelbescheids für die Entwicklung eines Dokumentationszentrums zum NSU-Komplex

Katja Meier, Sächsische Staatsministerin der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung übergibt einen Fördermittelbescheid an zivilgesellschaftliche Akteure im Konzert- und Ballhaus »Neue Welt«. Im Anschluss symbolische Gedenkbaumübergabe »wachsendes Gedenken« an die Stadt Nürnberg durch das »Bündnis für Demokratie und Toleranz der Zwickauer Region«
Bus-Shuttle zum Dom St. Marien

Öffentlich

18:00-19:30 Uhr

Gedenken der Opfer des NSU-Komplexes

Beim Gedenken im Dom St. Marien erinnert die Stadt Zwickau gemeinsam mit Kirchenvertretern und weiteren Akteuren an den NSU-Terror und dessen Opfer. Im Anschluss erfolgt der Gang zu den Gedenkbäumen, die im Schwanenteichpark in Erinnerung an die zehn Todesopfer gepflanzt wurden. An den Bäumen werden Kerzen abgestellt.
Bus-Shuttle vom Schwanenteichpark zum Konzert- und Ballhaus »Neue Welt«

20:00 Uhr

»Reicht es?! – 10 Jahre NSU-Aufarbeitung in Zwickau«

Im Konzert- und Ballhaus »Neue Welt« diskutieren Vertreterinnen und Vertreter der sächsischen Staatsregierung mit Vertreterinnen und Vertretern aus den Kommunen und der Zivilgesellschaft über die Konsequenzen, die in Verwaltung und Politik aus der Mordserie gezogen wurden. Sie stellen sich unter anderem der Frage, an welchem Punkt der Aufarbeitung der Freistaat Sachsen und die Stadt Zwickau zehn Jahre nach der Selbstenttarnung des NSU stehen und was die Lehren aus dem bisherigen Aufarbeitungsprozesssind. Zur Diskussion steht außerdem die Form der Aufarbeitung in Zukunft und welcher Auftrag sich daraus ableiten lässt für ein zu gründendes Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex.

Gäste:

  • Katja Meier, Sächsische Staatsministerin der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung
  • Thomas Rechentin, Amtschef Sächsisches Staatsministerium des Innern
  • Constance Arndt, Oberbürgermeisterin der Stadt Zwickau
  • Dr. Thomas Nitzsche, Oberbürgermeister der Stadt Jena
  • Miko Runkel, Bürgermeister der Stadt Chemnitz
  • Mehmet Daimagüler, Rechtsanwalt; ehem. Vertreter der Nebenklage im NSU-Prozess
  • Moderation: Judith Rahner, Amadeu Antonio Stiftung

Eine Teilnahme an der Fördermittelübergabe, der Gedenkveranstaltung im Dom St. Marien und den »Gedenkbäumen« sowie an der Dialogveranstaltung im Konzert- und Ballhaus »Neue Welt« ist ausschließlich nach vorheriger Anmeldung per Email möglich. Es gelten die 3G-Regeln gemäß den aktuellen Regelungen zur Corona-Pandemie. Entsprechende Nachweise sind am Einlass vorzuweisen.

Für die Teilnahme an der Fördermittelübergabe und Dialogveranstaltung bitten wir um Anmeldung bis zum 1. November unter: presse@smj.justiz.sachsen.de

Für die Teilnahme an der Gedenkveranstaltung bitten wir um Anmeldung bis zum 1. November unter pressebuero@zwickau.de


Kontakt

Sächsisches Staatsministerium der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung

Pressesprecherin Christina Wittich

Telefon: +49 351 564 15014

Telefax: +49 351 564 16189

E-Mail: presse@smj.justiz.sachsen.de

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