Redmann und Schuster vereinbaren sicherheitspolitischen Schulterschluss
06.11.2026, 11:31 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)
Brandenburg und Sachsen wollen ihre sicherheitspolitische Zusammenarbeit stärken. Dazu haben Innenminister Dr. Jan Redmann und sein sächsischer Amtskollege Armin Schuster heute in Potsdam die gemeinsame Erklärung »Sicherheit verbindet« unterzeichnet. Sie befasst sich mit der länderübergreifenden Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen der Inneren Sicherheit, wie beide Minister mitteilten.
Dr. Redmann: »Sicherheit macht nicht an Ländergrenzen halt. Brandenburg und Sachsen stehen vor gemeinsamen Herausforderungen. Deshalb ist es wichtig, dass wir unsere Zusammenarbeit weiter intensivieren, Erfahrungen austauschen und unsere Kräfte bündeln. Eine enge Abstimmung und gegenseitige Unterstützung sind wichtige Voraussetzungen, um die Sicherheit der Menschen in beiden Ländern zu gewährleisten.«
Schuster: »Die allermeisten geo- oder sicherheitspolitischen Herausforderungen stellen sich für Brandenburg und Sachsen in nahezu identischer Weise. Beispielsweise Bevölkerungsschutz, Grenzsicherheit oder hybride Bedrohungen sind bestimmende Faktoren der Inneren Sicherheit in beiden Ländern, da liegt ein abgestimmtes und stärkeres gemeinsames Vorgehen auf der Hand. Zusätzliches Ziel ist natürlich auch, in einer Zeit, in der neue Bedrohungen und angespannte Kassenlage zusammentreffen, Synergien zu heben und Ressourcen zu sparen.«
In der Gemeinsamen Erklärung »Sicherheit verbindet« werden verschiedene Themen angesprochen, in denen das Land Brandenburg und der Freistaat Sachsen in Zukunft enger zusammenarbeiten wollen. Unter anderem geht es um den Schutz kritischer Infrastruktur, die grenzüberschreitende polizeiliche Fahndung, die Kooperation im Waldbrandkompetenzzent-rum oder die Zusammenarbeit bei der Ausbildung von Luftraumkoordinatoren.