TU Dresden – Baufeldfreimachung für das Projekthaus Zukunft

08.07.2026, 11:00 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

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Ehemalige StuRa-Holzbaracke (© Alexander Düntsch)

Ehemalige StuRa-Holzbaracke (© Alexander Düntsch)

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Endzustand - Baufeldfreimachung für das Projekthaus Zukunft (© Alexander Düntsch)

Endzustand - Baufeldfreimachung für das Projekthaus Zukunft (© Alexander Düntsch)

Auf dem Gelände des sich derzeit in Planung befindlichen Projekthauses Zukunft der Technischen Universität Dresden (TUD) wurde ein wichtiger Meilenstein erreicht: Die Baufeldfreimachung wurde durch den Rückbau der StuRa-Holzbaracke (langjähriger Sitz des Studentenrates) erfolgreich abgeschlossen. Der freistehende, eingeschossige Holzbau mit einer bebauten Grundfläche von ca. 550 m² und einem umbauten Raum von rund 2.165 m³ stand seit Jahrzehnten auf dem Areal. Besonders herausfordernd war der Gründungsrückbau bis zu einem halben Meter unter Geländehöhe, der aufgrund des Kampfmittelverdachts unter kampfmitteltechnischer Begleitung stattfand. Zudem wurden ca. 315 m² Betonflächen im Gebäudeumfeld entsiegelt. Insgesamt wurden für den Rückbau rund 70.000 Euro verausgabt.

Mit der Baufeldfreimachung ist ein weiterer Schritt für das Projekthaus Zukunft getan. Das Areal für den Neubau befindet sich auf dem zentralen Campus und liegt eingebettet zwischen denkmalgeschützten Bestandsgebäuden sowie moderner Universitätsarchitektur wie dem Hörsaalzentrum. Aktuell befindet sich das Projekt noch in der Planungsphase. Das Besondere an der Baumaßnahme ist die Einbindung in die Initiative Neues Europäisches Bauhaus (NEB) über den gesamten Realisierungsprozess hinweg. Beim NEB handelt es sich um eine EU-Initiative für nachhaltiges Bauen.

Hintergrund: Projekthaus Zukunft
Das Projekthaus Zukunft ist Teil des Exzellenzkonzeptes »TUD 2028 – Synergy and Beyond«. Das Gebäude soll zentral auf dem Campus der TUD Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Studierenden einen Ort bieten, an dem sie fachbereichsübergreifend miteinander ins Gespräch kommen, gemeinsam wissenschaftliche Projekte vorantreiben und Forschungsergebnisse vorstellen können. Zudem sollen hier neue Initiativen und Projektideen entwickelt und bis zur Antragsreife realisiert werden.
Der Neubau soll nicht nur den funktionalen Anforderungen der Universität gerecht werden, sondern auch eine prägnante Architektursprache entwickeln, die den Campusbereich ästhetisch bereichert. Besonderer Wert wird auf Nachhaltigkeit gelegt, sodass das Gebäude ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Maßstäben in vorbildlicher Weise entspricht.


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