SIB baut flächendeckende Ladeinfrastruktur für elektrische Dienst-Kfz weiter aus – neuer Rahmenvertrag abgeschlossen

02.06.2026, 11:00 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

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Baugleiche Ladestationen gewährleisten eine einheitliche Bedienbarkeit (© David Nuglisch)

Baugleiche Ladestationen gewährleisten eine einheitliche Bedienbarkeit (© David Nuglisch)

Der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) hat seit 2019 eine grundlegende Ladeinfrastruktur für elektrisch betriebene Dienst-Kfz (E-Dienst-Kfz) in den Liegenschaften des Freistaates Sachsen geschaffen, die aktuell 790 Ladepunkte auf 300 Liegenschaften umfasst. Aufgrund der fortwährenden Elektrifizierung des Fuhrparks der Behörden und Einrichtungen des Freistaates Sachsen wird in den nächsten Jahren die bestehende Ladeinfrastruktur weiter verdichtet und zusätzliche Standorte mit Ladepunkten ausgestattet. Dazu hat der SIB einen Rahmenvertrag über die Lieferung von Wallboxen, Stelen und Energiemanagementsystemen mit der SachsenEnergie AG geschlossen.

Oliver Gaber, Kaufmännischer Geschäftsführer des SIB: »Der Ausbau der Ladeinfrastruktur ist ein zentraler Baustein für die erfolgreiche Umstellung der Dienstfahrzeuge des Freistaates Sachsen auf Elektromobilität. Besonders freut mich, dass wir mit der SachsenEnergie AG einen starken, regionalen Partner an unserer Seite haben. Gemeinsam schaffen wir nicht nur die technischen Voraussetzungen für die Elektromobilität in der Landesverwaltung, sondern setzen auch ein klares Zeichen für mehr Nachhaltigkeit, ökologische Verantwortung und die Stärkung der sächsischen Wirtschaft.«

Carsten Wald, Leiter für Elektromobilität bei SachsenEnergie: »SachsenEnergie steht für eine zuverlässige Ladeinfrastruktur und mehrjährige Praxiserfahrung bei der Ladetechnik für Elektroautos. Wir freuen uns sehr, dass wir diese Expertise für das Land Sachsen bereitstellen können und damit nachhaltige Synergien für unsere Region hier in Sachsen schaffen.«

Ab dem 1. Juni 2026 können über eine Laufzeit von vier Jahren 500 Wallboxen mit insgesamt 850 Ladepunkten abgerufen werden. Zusammen mit den notwendigen Infrastrukturmaßnahmen wird ein Investitionsvolumen von ca. fünf Millionen Euro veranschlagt. Die Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts.

Hintergrund

Die Behörden und Einrichtungen des Freistaates Sachsen stellen ihre Dienstfahrzeuge zunehmend auf elektrisch betriebene Kfz um. Der Staatsbetrieb SIB hat bereits in den letzten sechs Jahren alle größeren Liegenschaften mit Ladepunkten ausgestattet. Um sicherzustellen, dass auch für neu angeschaffte E-Dienst-Kfz ausreichende Lademöglichkeiten zur Verfügung stehen, wurde der Rahmenvertrag mit der SachsenEnergie AG geschlossen, welche den Freistaat Sachsen mit Ladestationen der WALTHER ELECTRIC GmbH beliefert. Da diese bereits derzeit eingesetzt werden, ist eine Einheitlichkeit der Ladeinfrastruktur gewährleistet und die Bediensteten finden an allen Standorten die gleichen Grundlagen für das Laden ihrer Dienst-Kfz vor. Das Laden erfolgt über Drehstrom-(AC)-Ladepunkte mit 22 kW maximaler Ladeleistung über einen Typ-2-Stecker. Für ein effektives Energiemanagement kommt im Bedarfsfall ein Lastmanagement zum Einsatz. Außerdem werden die Ladepunkte auf einer digitalen Plattform (einem sogenannten Backend) verwaltet und administriert.

Erfreulich ist, dass mit der Sachsenenergie ein regional im Freistaat Sachsen ansässiger Lieferant gebunden werden konnte. Die Ladestationen werden durch die WALTHER ELECTRIC GmbH in Deutschland gefertigt, einige Komponenten am Produktionsstandort Zittau, wodurch die Produkte teilweise »Made in Saxony« sind.


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