Freistaat Sachsen förderte 2025 umfassend in Radverkehr, Brückenbau und ÖPNV-Infrastruktur
16.02.2026, 11:45 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)
Der Freistaat Sachsen hat auch im Jahr 2025 zahlreiche kommunale und regionale Infrastrukturvorhaben zur Verbesserung des Rad- und Fußverkehrs sowie zur Modernisierung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) unterstützt. Insgesamt wurden Fördermittel in Höhe von rund 213 Millionen Euro bewilligt. Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (LASuV) war Bewilligungsbehörde.
Die Förderungen umfassten Neubau- und Erhaltungsmaßnahmen an Geh- und Radwegen, Ersatzneubauten von Radweg- und Eisenbahnbrücken sowie umfangreiche Investitionen in Gleis-, Fahrleitungs- und Bahnstromanlagen. Ziel ist die nachhaltige Verbesserung der Verkehrssicherheit, die Stärkung des Umweltverbundes und eine moderne, leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur in den Städten und Gemeinden Sachsens. Die Maßnahmen wurden nach den einschlägigen Förderrichtlinien des Freistaates Sachsen sowie – im Bereich des ÖPNV – ergänzend nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) des Bundes unterstützt.
Gabriele Ladewig, Präsidentin des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr, betont:
»Wer die Mobilität von morgen gestalten will, muss heute konsequent in eine sichere, leistungsfähige und nachhaltige Infrastruktur investieren. Unser Ziel ist es, mit den bereitgestellten Mitteln echten Fortschritt zu ermöglichen und den Wandel im Verkehrsbereich voranzutreiben.«
Im Jahr 2025 wurden im Bereich Rad- und Fußverkehr, kommunaler Straßenbau und Brückenbau Maßnahmen mit einem bewilligten Gesamtzuwendungsvolumen von 27,3 Millionen Euro gefördert. Unterstützt wurde unter anderem:
- Neubau und Ausbau von Radwegen
- Erneuerung bestehender Geh- und Radwege
- Sanierung von Gehwegen im Zuge kommunaler und staatlicher Straßen
- Ersatzneubauten und Sanierungen von Radweg- und Gehwegbrücken
- kommunale Anteile an Straßen- und Kreuzungsausbauten
- Maßnahmen nach Eisenbahnkreuzungsgesetz (EKrG), insbesondere Ersatzneubauten und Erneuerungen von Eisenbahnüberführungen
Für die Verbesserung der ÖPNV-Infrastruktur wurden 185,8 Millionen Euro bereitgestellt. Unter anderem für:
- Ladeinfrastruktur und Betriebshofmodernisierung für Elektrobusse
- Grunderneuerung von Gleichrichterunterwerken für Straßenbahnen
- Erneuerung von Gleis-, Fahrleitungs- und Bahnstromanlagen
- Modernisierung von Straßenbahninfrastruktur und Haltestellen
- Erneuerung von Mittel- und Gleichspannungskabeln
- Ausbau barrierefreier Haltestellen
- Ausbau von Busbahnhöfen und anderen ÖPNV Verknüpfungsstellen
Die Antragsteller konnten 2025 auf eine Vielzahl von Förderprogrammen und Richtlinien des Landes und des Bundes zurückgreifen. Eine Übersicht aller einschlägigen Förderprogramme ist auf der Website des LASuV abrufbar.
Die geförderten Maßnahmen leisten einen wichtigen Beitrag für nachhaltige Mobilität im Freistaat Sachsen. Der Freistaat wird auch in den kommenden Jahren seine engagierte Unterstützung für den Ausbau moderner Verkehrsstrukturen fortsetzen.