Sicher, modern und zentrumsnah: Schlüsselübergabe für das neue Polizeirevier Döbeln
26.01.2026, 10:30 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)
Neubau stärkt Sicherheit und Bürgerservice
Mit der Fertigstellung des neuen Polizeireviers an der Eichbergstraße 14 (Ecke Leisniger Straße) verfügt Döbeln über einen modernen, sicheren und zentrumsnahen Polizeistandort. Seit dem 8. Dezember 2025 arbeiten die 86 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Reviers Döbeln im dreigeschossigen Neubau.
Mit der symbolischen Schlüsselübergabe von Finanzminister Christian Piwarz als Bauherr des Freistaates Sachsen an Innenminister Armin Schuster und an den Leiter des Polizeireviers Döbeln, Thomas Stolzenberg, wurde das Bauprojekt nun offiziell abgeschlossen.
Finanzminister Christian Piwarz betonte: »Der Freistaat Sachsen investiert mit Nachdruck in die Innere Sicherheit. Die Menschen sollen darauf vertrauen können, dass der Staat da ist, wenn es darauf ankommt. Deshalb hat die sächsische Polizei im Landeshaushalt weiterhin sehr hohe Priorität, finanziell und personell. Ganz konkret zeigt sich das hier in Döbeln. Rund 13 Millionen Euro flossen in den Neubau. Damit erhält die Polizei ein modernes Revier an einem hochwassersicheren Standort und die Bürgerinnen und Bürger einen verlässlichen Anlaufpunkt, der Sicherheit schafft und nah an den Menschen ist.«
Innenminister Armin Schuster: »Das neue Polizeirevier in Döbeln wird beweisen, dass Investitionen in Sicherheit sich immer auszahlen.
Hier schaffen wir die Grundlage für professionelle Polizeiarbeit, die Präsenz in der Region zeigt und immer ein sympathischer Ansprechpartner für die Menschen ist.«
Das neue Revier ist rund um die Uhr besetzt und vereint polizeiliche Präsenz, Einsatzleitung, Vorgangsbearbeitung und Gewahrsam unter einem Dach.
Der Neubau bietet auf 2.891 m² modernste Arbeitsbedingungen und hohe Sicherheitsstandards, unter anderem mit Bereichen für Vernehmung, Technik, Waffen sowie Umkleiden. Ein kriminaltechnischer Untersuchungsraum bietet beste Arbeitsbedingungen für die Sicherung von Fingerabdrücken oder DNA-Spuren an Spurenträgern sowie für Makroaufnahmen von Spuren.
Auch für die Bevölkerung bringt der Neubau spürbare Verbesserungen. Die neue Wache ist hell, barrierefrei und serviceorientiert gestaltet. Ein zentraler Empfangsbereich sowie Besucherparkplätze sorgen für bessere Erreichbarkeit und mehr Aufenthaltsqualität. Damit wird der Polizeistandort Döbeln nicht nur sicherer, sondern auch bürgerfreundlicher.
Großer Wert wurde durch den Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement zudem auf nachhaltiges und energieeffizientes Bauen gelegt. Zum Einsatz kommen unter anderem eine Wärmepumpe mit Geothermie, eine Photovoltaikanlage, Lüftung mit Wärmerückgewinnung sowie eine energieeffiziente LED-Beleuchtung. Die technisch anspruchsvolle Fassade mit künstlerischer Gestaltung setzt zugleich einen städtebaulichen Akzent.
An der Fassade des Gebäudes befindet sich die künstlerische Arbeit des Dresdner Künstlers Daniel Rode, die im Rahmen der »Kunst am Bau« realisiert wurde.
Vierzehn goldglänzende Messingelemente ersetzen einzelne Klinkersteine und fügen sich in das Fassadenbild ein.
Entstanden ist das Polizeirevier auf einer innerstädtischen Brachfläche. Der Neubau ersetzt das bisherige Polizeirevier auf der Burgstraße, das baulich und sicherheitstechnisch nicht mehr den Anforderungen entsprach und zudem im Überschwemmungsgebiet der Freiberger Mulde lag.
Die erheblichen Schäden durch die Hochwasserereignisse der Jahre 2002 und 2013 erforderten eine nachhaltige Lösung. Ursprünglich war lediglich eine Anpassung der Dienststelle im Rahmen des Reformprojektes »Struktur Polizei.Sachsen.2020« vorgesehen. Die Hochwasserschäden führten schließlich zur Entscheidung für einen vollständigen Neubau.
Die Finanzierung der 13 Millionen Euro erfolgte durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts.