Sozialministerin Christine Clauß und Landtagsvizepräsidentin Andrea Dombois zeichneten ehrenamtlich engagierte Bürger aus

06.12.2008, 12:00 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Sozialministerin Christine Clauß hat heute gemeinsam mit Landtagsvizepräsidentin Andrea Dombois in Dresden 47 ehrenamtlich engagierte Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Sachsen ausgezeichnet. „Der eigentliche Lohn für das Ehrenamt sind die Anerkennung und Würdigung der Arbeit durch die Gesellschaft“, begründete Christine Clauß bei der feierlichen Verleihung im festlichen Ambiente des Sächsischen Landtages die Auszeichnungsveranstaltung. „Ehrenamtliches Engagement stellt heute schon in vielen Bereichen eine elementare Voraussetzung des Zusammenhalts unserer Gesellschaft dar“, unterstrich auch Andrea Dombois, Vizepräsidentin des Sächsischen Landtags, die Bedeutung des Ehrenamtes.
Das Bedürfnis älterer Mitmenschen zu gesellschaftlicher Mitgestaltung und sozialer Einbindung werde im Bereich des Ehrenamtes in ganz entscheidendem Maße dazu beitragen, gesammelte Erfahrungen an die jüngere Generation weiterzugeben. Mit Blick auf die heranwachsende und jüngere Generation werde deutlich, dass ehrenamtliches Engagement gerade auf dieser Ebene in einer stetigen inhaltlichen Differenzierung und Fortentwicklung begriffen ist. „Diese Wandlungsfähigkeit spricht vielmehr für die Zukunftsfähigkeit des Ehrenamtes insgesamt und beweist dessen ungebrochene Vitalität“, äußerte Landtagsvizepräsidentin Andrea Dombois.
Ehrenamt heiße, Verantwortung zu übernehmen und der Verantwortung gegenüber dem Einzelnen gerecht zu werden, so die Sozialministerin weiter. Die Wertschätzung des Ehrenamtes sei heute glücklicherweise wieder größer als noch vor ein paar Jahren. „Derzeit findet ein Wertewandel statt: Menschen sind bereit, sich verstärkt zu engagie-ren und sich für die Verbesserung ihres sozialen Umfelds einzusetzen“, sagte Clauß.
Das freiwillige Engagement sei eine Chance für jeden Einzelnen, sich einzumischen und das eigene Leben aktiv mitzugestalten. Dabei stünde nicht nur die Hilfe für andere im Vordergrund, sondern freiwilliges Engagement biete auch Chancen für die persönliche Weiterbildung. Viele der heute Ausgezeichneten könnten bestätigen, so Clauß, dass man sich bei der Ausübung des Ehrenamtes in einem ständigen Lernprozess befindet. Die Stärkung der Persönlichkeit, soziale Kontakte und das Gefühl, seine Fähigkeiten sinnvoll zum Wohl anderer einzusetzen, seien ein zusätzlicher Lohn.
„Sie bringen Freude in den häufig trüben Alltag, Sie sorgen für einen kraftspendenden Austausch von Sorgen und Problemen, Sie geben den Menschen ein Stück Selbstbestimmung zurück und das alles mit einem großen zeitlichen Engagement“, so Christine Clauß heute in Dresden.


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