Sachsen bekommt eines der modernsten Verwaltungsdatennetze Deutschlands
30.09.2008, 13:00 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)
Sachsens Innenminister Albrecht Buttolo vollzieht heute gemeinsam mit Vertretern der Kommunen den Start zum neuen Sächsischen Verwaltungsnetz (SVN). Zum 1. Oktober 2008 beginnt die Umstellung auf eine flächendeckende gemeinsame Kommunikationsplattform für Daten und Sprache für ganz Sachsen.
Innenminister Albrecht Buttolo: „Das neue sächsische Verwaltungsnetz bildet die Grundlage für eine moderne, effiziente und bürgernahe Verwaltung. Die Behörden des Freistaates nutzen damit eine einheitliche Infrastruktur und können so kommunizieren, als säßen sie in einem einzigen Gebäude. “
Das SVN beinhaltet eine exklusive Netzinfrastruktur mit einem zentralen Management, kontrollierter Zugangaskontrolle und einem mehrstufigen Sicherheitssystem. Der bisherige InfoHighway Landesverwaltung und das Kommunale Datennetz (KDN) werden durch das SVN ersetzt. Die Anschlussbandbreiten haben sich gegenüber 2007 mehr als vervierfacht. Insgesamt ist beabsichtigt, ca. 2.700 Behörden bis Mitte 2009 anzuschließen. Darüber hinaus werden auch ca. 1.500 Schulen die Vorteile nutzen, ebenso wie die Hochschulen und Forschungseinrichtungen.
Die Zuschläge für eine Vertragslaufzeit von zunächst fünf Jahren erhielten die Firmen T-Systems Enterprise und BT Germany. Mit T-Systems wird das neue Sächsische Verwaltungsnetz SVN für die staatlichen und kommunalen Behörden aufgebaut. BT kommt als neuer Partner für die Anbindung an das öffentliche Sprachnetz und den Bereich Mobilkommunikation hinzu.
Innenminister Albrecht Buttolo: „Damit ist Sachsen für die technischen Anforderungen in den nächsten Jahren bestens gerüstet. Das SVN ist die erforderliche Grundlage für die Verwaltung eines technologie- und dienstleistungsorientierten Landes, wie es der Freistaat Sachsen ist.“