Autozulieferer mit Herz für Umwelt
12.04.2010, 11:57 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)
Minister Kupfer pflanzt den Baum des Jahres
Sachsens Umweltminister Frank Kupfer hat heute (12. April 2010) bei einem Besuch des Automobilzulieferers Minda KTSN Plastic Solutions GmbH & Co.KG in Pirna (Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge) die Leistungen des Unternehmens für den Umweltschutz gelobt. Kupfer beteiligte sich an einer Tradition des Unternehmens und pflanzte auf dem Firmengelände den Baum des Jahres 2010, die Vogelkirsche (lat. Prunus avium).
„Mit Blick auf den beträchtlichen wirtschaftlichen Druck, der besonders auf Automobilzulieferern lastet, sind nicht nur Qualität und wirtschaftliche Entwicklung der KTSN Kunststofftechnik Sachsen GmbH bemerkenswert, sondern auch die Art, wie dort dem Umweltschutzgedanken Rechnung getragen wird“, so der Minister. Das Unternehmen ist langjähriger Teilnehmer der Umweltallianz Sachsen. Bereits seit Oktober 1999 ist es im EMAS-Register eingetragen und verfügt damit über das anspruchsvollste unternehmerische Instrument für Umweltmanagement in Europa.
Durch Anstrengungen über die umweltgesetzlichen Anforderungen hinaus konnte der Energieverbrauch des Unternehmens deutlich reduziert werden. So wird die beim Produktionsprozess anfallende Abwärme zurückgewonnen und für Heizzwecke eingesetzt. Energieverbrauch und Kosten werden auf diese Weise in einem großen Teil des Jahres vermieden. Elektrische Energie wird darüber hinaus durch den Einbau energieeffizienter Beleuchtungssysteme mit Reflektoren und Tageslichtsensoren gespart. „Hier wird deutlich: Umweltschutz ist kein Selbstzweck. Intelligent eingesetzt trägt er zur Senkung von Kosten bei. So profitieren Umwelt und Unternehmen“, so Kupfer.
Ausdrücklich lobte der Minister auch die Tradition des Unternehmens, gemeinsam mit Kunden, Lieferanten und Gästen Bäume auf dem Betriebsgelände zu pflanzen: „Auf diese Weise tragen Sie dazu bei, Kenntnisse über Arten, Ökologie und Vorkommen zu verbreiten“ sagt Kupfer weiter. Hier zeige sich, dass Baumschutz auch ohne staatlichen Zwang funktionieren könne.