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11.12.2009

SMWK - Gesundheit, Forschung/Technologie

Spitzenforschung aus Sachsen zahlt sich aus und kommt den Patienten zu Gute

OncoRay (Zentrum für Innovationskompetenz für Strahlenforschung in der Onkologie) und ICCAS (Zentrum für Innovationskompetenz für Computerassistierte Chirurgie) erhalten eine weitere Förderung in Höhe von 12 bzw. 8 Millionen Euro für die nächsten 5 Jahre

Wissenschaftsministerin von Schorlemer: "Ich freue mich, dass zwei sächsische Zentren der Innovationskompetenz mit ihren Zukunftskonzepten überzeugen konnten. Wir brauchen solch exzellente Forschung, um bei den großen Zukunftsfeldern, wie der Gesundheit, erfolgreich zu sein. Die Translation der Forschungsergebnisse aus der Wissenschaft in die klinische Anwendung ist unser Ziel."

Die Erfolge von OncoRay und ICCAS belegen die exzellente Arbeit sächsischer Wissenschaftler in der Medizin.

Die Arbeit beider Zentren für Innovationskompetenz wurde durch eine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) berufene Jury begutachtet. Für die Bewertung wurden sowohl Ergebnisse der vergangenen 5 Jahre herangezogen, als auch das Zukunftskonzept der Einrichtungen eingeschätzt.

"Beide Einrichtungen gehören zur Spitzengruppe der ZIKs und sind ein Beleg für eine erfolgreiche Aufbauarbeit im Bereich der medizinisch-biologischen Forschung in Sachsen", so von Schorlemer.

Die Gutachter bestätigten dem OncoRay-Zentrum eine exzellente Arbeit in der Krebsforschung und in der Nachwuchsförderung im internationalen Spitzenfeld sowie ein herausragendes Zukunftskonzept. Das OncoRay, das gemeinsam von der Technischen Universität Dresden, dem Forschungszentrum Dresden-Rossendorf und dem Universitätsklinikum Carl Gustav Carus getragen wird, arbeitet seit 2005 an der Verbesserung und Individualisierung der Strahlentherapie bei Patienten mit Krebserkrankungen einschließlich der optimierten bildgebenden Diagnostik.

Das ICCAS in Leipzig verfolgt innovative grundlagen- und anwendungsorientierte Forschungsansätze im Bereich der computerassistierten Chirurgie.
Ein zukunftsweisender interdisziplinärer Forschungsansatz zwischen Chirurgen, Informatikern und Technikern hat in den vergangenen fünf Jahren zu einem signifikanten Wissensvorsprung bei der Verbesserung der Effizienz und Sicherheit von chirurgischen Therapien geführt.
ICCAS ist Kern eines Medizintechnologieclusters Sachsen/Leipzig gemeinsam mit der Universität Leipzig und bereits erfolgreichen ausseruniversitären Partnern und Kooperationspartnern aus der Wirtschaft.

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Kontakt

Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Pressesprecherin Annett Hofmann

© Sächsische Staatskanzlei