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11.03.2016, 10:19 Uhr

Kunstministerium schreibt neuen Förderpreis für Kunst und Demografie in Höhe von 10.000 Euro aus

Das Sächsische Kunstministerium schreibt in Kooperation mit dem Landesverband Soziokultur Sachsen e.V. und der Johanna und Fritz Buch Gedächtnis-Stiftung den Sächsischen Förderpreis für Kunst und Demografie KunstZeitAlter aus. Der Preis widmet sich einem Teilaspekt des demografischen Wandels – dem Alter(n).

„Mit dem neuen Preis wollen wir dazu anregen, sich den Themen Alter und Altern mit verschiedensten künstlerischen Mitteln zu nähern. Das Altern betrifft uns alle – aber der Umgang damit wird von unserer Kultur bestimmt. Mit den Mitteln der Kunst, mit der Ausdruckskraft eines Bildes, eines Wortes oder Tones kann thematisiert werden, was sonst noch akademisch oder abstrakt erscheint, können Fragen aufgegriffen und Antworten gesucht werden. Ich ermuntere daher Theater, Soziokulturelle Zentren, Museen, Musikschulen oder freie Initiativen, sich zu bewerben“, sagte heute Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange.

Bewerber sollen bis zum 31. Oktober 2016 ein schriftliches Konzept einreichen, das das Vorhaben darstellt. Mit dem Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro, gestiftet von der Johanna und Fritz Buch Gedächtnis-Stiftung, soll das Projekt umgesetzt werden. Der Sächsische Förderpreis für Kunst und Demografie wird alle zwei Jahre vergeben werden.

Der Sächsische Förderpreis für Kunst und Demografie KunstZeitAlter fördert die Umsetzung von Konzepten, die sich künstlerisch mit den Auswirkungen des zunehmenden Alterns in der Gesellschaft auseinandersetzen und dabei auf eine aktive Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger setzen. In den Wettbewerb treten Konzepte für Vorhaben, die in die Gesellschaft wirken und einen Dialog anregen sollen. Deshalb stehen die Beteiligung und der Einbezug der Bevölkerung im Vordergrund. Dies kann auf ganz unterschiedliche Weise erfolgen, beispielsweise mit Geschichten über Menschen oder von Menschen oder mit Blicken von jungen Menschen auf alte Menschen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Dabei bestehen auch Chancen, das Thema Alter(n) in Kultureinrichtungen zu tragen. Das Publikum von morgen wird anders sein als heute – diesen Fakt anzunehmen und künstlerisch zu bearbeiten, kann auch ein Weg sein, sich das Publikum von morgen zu erschließen und die vielfältigen Lebensentwürfe und veränderten Bedürfnisse in den Blick zu nehmen.

www.soziokultur.sachsen.de

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