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26.02.2016, 10:00 Uhr

In Sachsen wird in die Zukunft der Dialyse investiert.

Staatsministerin Barbara Klepsch besuchte die B. Braun Avitum Saxonia GmbH

»B. Braun ist ein starkes Unternehmen der Gesundheitswirtschaft in Sachsen. Die sächsischen Produkte werden von Radeberg, Berggießhübel und künftig von Wilsdruff aus ihren Weg in die Welt finden«, erklärte Gesundheitsministerin Barbara Klepsch heute bei ihrem Besuch in Radeberg. »Das Unternehmen verbindet Traditionen mit einer innovativen und leistungsstarken Produktion. Der Gesundheitswirtschaft bieten sich in Sachsen beste Bedingungen – B. Braun zeigt das eindrucksvoll.«

Das Unternehmen stellt Dialysatoren für die Blutwäsche chronisch nierenkranker Menschen her und gehört zu B. Braun Avitum und damit zur B. Braun Gruppe, einem führenden Versorger im Gesundheitsmarkt mit Niederlassungen in 64 Ländern.

Bei ihrem Besuch informierte sich die Ministerin über den Produktionsprozess, die Qualitätsanforderungen an die Dialysatoren und die Weiterentwicklung des Standortes. Dabei ging es auch um die weitere Verbesserung der Versorgung von Dialysepatienten im Sinne einer besseren Lebensqualität für die Patienten. Eine der zentralen Herausforderungen ist dabei die Versorgung von Patienten in ländlichen Regionen.

B. Braun Avitum fungiert als Systemanbieter für die extrakorporale Blutbehandlung und bildet den gesamten Prozess ab - von der Forschung über die Herstellung von Dialysemaschinen bis hin zur Dienstleistung für den Patienten. Weltweit betreibt B. Braun mehr als 300 eigene Dialysezentren, darunter ein Zentrum im sächsischen Riesa. Die Konzerntochter B. Braun Avitum Saxonia GmbH hat sich auf die Herstellung der Dialysatoren als Herzstück der Dialyse spezialisiert.

»Sachsen ist ein wichtiger Standort für die B. Braun Melsungen AG«, betont B. Braun-Vorstand Markus Strotmann im Gespräch mit der Ministerin. »Die Verzahnung eigener Dialysezentren mit der Entwicklung und Produktion innovativer Medizintechnik für die Dialyse in Sachsen ermöglichen uns, sinnvolle Investitionen in die Zukunft des Standortes und der Menschen hier zu tätigen.«

Die Zahl der Dialysepatienten wächst jedes Jahr um fünf bis sieben Prozent und soll weltweit von zwei Millionen Patienten im Jahr 2010 auf etwa 3,8 Millionen Patienten im Jahr 2020 steigen. Daher baut die B. Braun Gruppe im sächsischen Wilsdruff eine neue Produktionsanlage. Baustart war vor wenigen Tagen, die ersten Dialysatoren sollen 2018 ausgeliefert werden.

Der anschließende Rundgang durch das Unternehmen in Radeberg schloss auch einen Besuch im kürzlich erweiterten Mikrobiologielabor ein, wo spezifische Tests zur Qualitätssicherung durchgeführt werden. Die Investitionen in das Labor sind ein Schritt in der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Werke am Standort Dresden.

Hintergrund B. Braun Avitum Saxonia GmbH

Die B. Braun Avitum Saxonia GmbH produziert Dialysatoren für die Blutwäsche chronisch nierenkranker Menschen. Die Hightechfaser zum Filtern des Blutes wird in Berggießhübel gesponnen, die Montage der Dialysatoren erfolgt in Radeberg. Insgesamt sind hier über 700 Mitarbeiter tätig. Seit 2004 gehört das Unternehmen zur B. Braun Melsungen AG. Etwa 90 Prozent der Dialysatoren werden in über 100 Länder exportiert. Die B. Braun Avitum Saxonia GmbH zählt zu den fünf größten Dialysatorenherstellern weltweit und ist innerhalb der B. Braun Avitum AG nicht nur mit Abstand das größte Werk, das Dialysatoren und Filter für die extrakorporale Blutbehandlung herstellt, sondern als Center of Excellence auch das Forschungs- und Entwicklungszentrum für Dialysatoren und Filter. Im Februar 2016 begann der Bau einer weiteren Produktionsanlage bei Wilsdruff. Hier soll ein hoher zweistelliger Millionenbetrag investiert werden. Bereits im ersten Bauabschnitt sind 140 Arbeitsplätze geplant. Die ersten Dialysatoren sollen 2018 ausgeliefert werden.

Hintergrund B. Braun Melsungen AG

B. Braun versorgt den Gesundheitsmarkt weltweit mit Produkten für Anästhesie, Intensivmedizin, Kardiologie, extrakorporale Blutbehandlung oder Chirurgie sowie mit Dienstleistungen für Kliniken, niedergelassene Ärzte und den Homecare-Bereich. Der Dialog mit denen, die B. Braun-Produkte täglich anwenden, bringt ständig neue Erkenntnisse, die in die Produktentwicklung eingehen. So trägt das Unternehmen mit innovativen Produkten und Dienstleistungen weltweit dazu bei, die Arbeitsabläufe in Kliniken und Praxen zu optimieren und die Sicherheit zu verbessern, sowohl für Patienten als auch für Ärzte oder Pflegepersonal. 55.000 Menschen sind in 64 Ländern für B. Braun tätig. 2014 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 5,4 Mrd. Euro.

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