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21.01.2016, 16:24 Uhr

Chemnitz erhält Kompetenzzentrum zur Digitalisierung des Mittelstandes

Dulig: Von dieser Entscheidung wird die gesamte sächsische Wirtschaft profitieren.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel, gab heute bekannt, dass der Freistaat Sachsen im Rahmen der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“ eines von bundesweit zehn Kompetenzzentren erhält. Standort des neuen Kompetenzzentrums zur Digitalisierung des Mittelstandes wird Chemnitz sein.

"Ich freue mich sehr für Chemnitz", so Wirtschaftsminister Martin Dulig zufrieden. „Ich beglückwünsche das Konsortium unter der Leitung des IBF der TU Chemnitz zur erfolgreichen Bewerbung. Der Zuschlag für Chemnitz ist letztendlich eine Anerkennung der exzellenten Zusammenarbeit von Forschung und Mittelstand in der Region.

Damit die sächsische Wirtschaft auch im digitalen Zeitalter erfolgreich sein kann, müssen für die Unternehmen hierzulande möglichst gute Rahmenbedingungen geschaffen werden. Insbesondere im Mittelstand hat sich ein großer Bedarf an der Vermittlung von Wissen über die Chancen und neuen Geschäftsmöglichkeiten digitalen Wirtschaftens und Arbeitens gezeigt. Ich freue mich daher sehr, dass sich der Bund nun dazu entschlossen hat, eines der zehn Kompetenzzentren zur Digitalisierung des Mittelstandes in Sachsen anzusiedeln. Von dieser Entscheidung wird die gesamte sächsische Wirtschaft, die besonders stark durch kleine und mittlere Unternehmen geprägt ist, profitieren.“

Bis Mitte dieses Jahres soll das Kompetenzzentrum unter der Leitung des Instituts für Betriebswissenschaften und Fabriksysteme der Technischen Universität Chemnitz seine Arbeit aufnehmen. Im Kompetenzzentrum haben die Unternehmen vor Ort die Chance, unter professioneller Anleitung ihre eigenen technischen Entwicklungen, Schnittstellen zu Produkten oder Kunden auszutesten. Zudem werden die Unternehmen über neue digitale Anwendungen und Fragen zu Kosten sowie zur Sicherheit bei der Einführung von Industrie 4.0-Technologien beraten.

Der Beauftragte der Sächsischen Staatsregierung für Digitales, Staatssekretär Stefan Brangs unterstreicht: „Wir werden mit einer modernen Wirtschafts- und Standortpolitik unseren Beitrag dafür leisten, dass auch im digitalen Zeitalter humane und qualitativ hochwertige Arbeitsplätze erhalten und neu geschaffen werden. Wir, als auch die Bundesregierung, haben die Chancen und die Notwendigkeiten des digitalen Wandels erkannt und Maßnahmen ergriffen.“

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