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24.01.2016, 10:00 Uhr

Neue Technologieförderung in Sachsen sehr erfolgreich

Der Freistaat Sachsen bewilligte im vergangenen Jahr 557 Technologieprojekte mit über 110 Millionen Euro aus Mitteln der Europäischen Union und des Landes.

„Vor genau einem Jahr durfte ich den Startschuss für die neue sächsische Technologieförderung geben. Ich freue mich, dass in den ersten zwölf Monaten bereits so viele Unternehmen und Forschungseinrichtungen von unseren neuen Fördermöglichkeiten profitieren konnten. Da innovative Unternehmen zugleich überdurchschnittlich erfolgreich sind, ist dies ein sehr positives Signal für die weitere Entwicklung des Hightech-Standortes und der Wirtschaft Sachsen“, so der Sächsische Wirtschaftsminister, Martin Dulig.

Mit den Mitteln aus den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanzierten Instrumente (FuE-Projektförderung, Technologietransfer und „InnoPrämie“) verringern das finanzielle Risiko von Forschungs- und Entwicklungsprojekten und helfen, die Ergebnisse schneller in erfolgreiche Innovationen umzusetzen. Die Themen der bisher bewilligten Projekte reichen von der Entwicklung neuer verfahrenstechnischer Lösungen für die Herstellung, Prüfung und Einsatzüberwachung von Leichtbauelementen über die Forschung zur Reduzierung von anthropogenen Spurenstoffen in Abwässern bis zur Entwicklung neuer Diagnoseverfahren und Therapien.

Mit dem unbürokratischen Förderinstrument „InnoPrämie“ unterstützt Sachsen auch das Handwerk, beispielsweise bei der Entwicklung neuartiger Hörgeräte.

Mit den Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) kofinanzierten Instrumente unterstützt Sachsen vor allem kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der Erweiterung und Qualifizierung ihres innovationsrelevanten Personals. Hierbei geht es neben der bewährten Förderung von Innovationsassistenten um die finanzielle Unterstützung bei der Einstellung und Beschäftigung von berufserfahrenem Personal. „InnoManager“ sollen die betrieblichen Innovationsaktivitäten von KMU systematisch planen, steuern und in marktfähige Produkte und Verfahren überführen. Transferassistenten helfen bei der Identifikation und beim Transfer von innovationsrelevanten neuen Forschungsergebnissen.

Sachsen unterstützt damit erstmals Technologiegeber, Technologiemittler und Technologienehmer gleichermaßen bei der Beschäftigung von zusätzlichem Personal. Mit über zehn Millionen Euro ESF-Technologieförderung hat Sachsen im Jahr 2015 bereits halb so viel in innovatives Personal investiert wie in der gesamten vorangegangenen siebenjährigen ESF-Förderperiode.

„Damit haben wir unser Engagement in kluge Köpfe vervielfacht. Ich vertraue weiter auf die Neugier unserer Forscher und den Spürsinn unserer Unternehmer. Denn es sind immer Menschen, die durch kluge Ideen und erfolgreiche Innovationen den Freistaat Sachsen voranbringen“, so Staatsminister Dulig.

Die sächsischen Technologieförderprogramme finanzieren sich aus Mitteln des Freistaates Sachsen und der Europäischen Union. Die Förderung erfolgt über die Sächsische Aufbaubank - Förderbank (SAB). Sie nimmt jederzeit Anträge entgegen. Ausführliche Informationen zu den Förderprogrammen finden sich auf den Seiten der SAB unter www.sab.sachsen.de.

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